EURO SECURITY https://euro-security.de Online magazine for the security industry Tue, 29 Nov 2022 10:11:33 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 https://euro-security.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-eurosec-favicon-32x32.png EURO SECURITY https://euro-security.de 32 32 Qognify VMS 7.2: Bodycam-Integration, einfachere Recherche und neue Cloud-Optionen https://euro-security.de/produkte-und-losungen/sicherheit-fur-objekte/produktneuheiten-security/qognify-vms-7-2-bodycam-integration-einfachere-recherche-und-neue-cloud-optionen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=qognify-vms-7-2-bodycam-integration-einfachere-recherche-und-neue-cloud-optionen Tue, 29 Nov 2022 10:04:18 +0000 https://euro-security.de/?p=2888 Qognify, führender Anbieter von Video- und Enterprise-Incident-Management-Lösungen, hat das zweite Release seiner Videomanagement-Software Qognify VMS auf den Markt gebracht. Die neue Softwareversion Qognify VMS 7.2 bietet Bodycam-Integration, Funktionen zur Recherche-Unterstützung und zum Schutz von Persönlichkeitsrechten sowie einen Ausblick auf die neue Web-Client-Architektur.

In vielen Organisationen haben sich Bodycams inzwischen zu einem festen Bestandteil der Sicherheitsinfrastruktur entwickelt. Umso wichtiger ist es deshalb, das so gewonnene Bildmaterial in ein zentrales Videosicherheitskonzept zu integrieren. Mit Qognify VMS 7.2 wird die Videomanagement-Software nun zur zentralen Recherche-Plattform für Bildaufzeichnungen sowohl von stationären Kameras als auch von Bodycams. Dabei wurde insbesondere auf die Einhaltung von nutzer- und schichtübergreifenden Kontroll- und Beweisketten geachtet, die gerade für Polizei und Strafverfolgungsbehörden eine große Rolle spielen. Qognify VMS 7.2 unterstützt zunächst Bodycams von Axis, Integrationen weiterer Hersteller werden in zukünftigen Versionen folgen.

Neben der Einbindung weiterer Videoquellen ermöglicht Qognify VMS 7.2 einen neuartigen und schnelleren Zugriff auf Kameras, Karten und Ansichten. Diese können nun mit Filterkriterien – sogenannten Labels – versehen und nach diesen gruppiert werden. Will ein Benutzer beispielsweise die Live-Bilder der Kameras in einem bestimmten Treppenhaus sehen, wählt er das entsprechende Label aus und alle damit gekennzeichneten Kameras werden aufgeschaltet – unabhängig davon, wo diese sich in der physischen Struktur des Systems befinden. Das Sicherheitspersonal kann sich dadurch noch schneller ein umfassendes Bild der Situation machen. Da die Wahrung von Persönlichkeitsrechten eine große Rolle bei Videosicherheitsprojekten spielt, kann in Qognify VMS 7.2 jetzt auch der Zugriff auf bestimmte Kameras auf dedizierte Arbeitsplätze beschränkt werden. Außerdem können nun frei definierbare Bereiche im Kamerabild verpixelt dargestellt werden. Das ermöglicht es dem Sicherheitspersonal, die Lage vor Ort zu verstehen, während gleichzeitig die Privatsphäre von Personen im Bild besonders geschützt wird.

Mit dem neuen Release setzt Qognify zudem die strategische Initiative zur Entwicklung von Cloud-Angeboten weiter fort – mit Cloud-Speicher, der auf die spezifischen Anforderungen von Videosystemen ausgelegt ist. Da Cloud-Anbieter normalerweise das vom Server abgerufene Datenvolumen in Rechnung stellen, ist die Nutzung herkömmlicher Cloud-Speicherlösungen für Videoüberwachung oft mit unvorhersehbaren Kosten verbunden. Viele IT-Abteilungen können solche Kosten nicht in ihrer Budgetstruktur abbilden, was sie oft davon abhält, Cloud-Technologie einzusetzen. Mit seinem neuen, nutzergerechten Ansatz berechnet Qognify im Gegensatz dazu nur das genutzte Speichervolumen auf dem Server ­– unabhängig davon, in welchem Umfang Videoströme abgerufen werden.

Die aktuelle Softwareversion bietet zudem auch einen ersten Ausblick auf die neue Webclient-Architektur von Qognify, die sich durch eine sehr leistungsfähige Bilddarstellung auszeichnet. Yaniv Toplian, VP R&D bei Qognify, erklärt den Ansatz: „Viele VMS-Webclients erfordern entweder die Installation zusätzlicher Softwarekomponenten, was sie unflexibel macht und IT-Sicherheitsrisiken schafft, oder sie gehen Kompromisse bei der Anzeigeleistung und Latenz ein. Um dies zu überwinden, haben wir eine neue, revolutionäre Streaming- und Wiedergabetechnologie entwickelt, welche die Anzeige von Videostreams mit sehr geringer Latenz in einer Standard-Browserumgebung ohne zusätzliche Softwarekomponenten ermöglicht. Dies ist umso wichtiger, da der Webclient ein wesentlicher Bestandteil der umfassenden Cloud-Initiative von Qognify ist. Diese zielt darauf ab, Unternehmen maximale Flexibilität bei der Umsetzung Ihrer Sicherheitsstrategie zu bieten.“ Der neue Qognify Webclient eröffnet Organisationen in Zukunft die Möglichkeit, das Verständnis und Management von Vorfällen durch adaptive Workflows und erweiterte Kommunikations- und Koordinationsfunktionen zu verbessern. Erste Funktionen werden dazu für Qognify VMS 7.2 verfügbar sein, in künftigen Releases wird der Funktionsumfang weiter ausgebaut.

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Jörg Marks wird neuer Vorstandsvorsitzender beim Verband für Sicherheitstechnik https://euro-security.de/die-sicherheitsindustrie/verbande/jorg-marks-wird-neuer-vorstandsvorsitzender-beim-verband-fur-sicherheitstechnik/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=jorg-marks-wird-neuer-vorstandsvorsitzender-beim-verband-fur-sicherheitstechnik Tue, 29 Nov 2022 07:56:49 +0000 https://euro-security.de/?p=2879 Am Freitag, den 11.11.2022 fand in Lüneburg die Mitgliederversammlung des Verband für Sicherheitstechnik e.V. in Lüneburg statt. Nach Ende seiner Amtszeit hatte sich Karl-Heinz-Hollung, Gründer der HSC Hollung Security Consult GmbH, nicht erneut zur Wahl aufstellen lassen und übergab am Montagnachmittag den Staffelstab an das neu gewählte Vorstandsmitglied Jörg Marks, dem Leiter der Sicherheitstechnik der SPIE ICS GmbH, BKr. TELBA. Karl-Heinz Hollung blickt auf erfolgreiche Jahre mit dem Verband zurück: Die aktuellen Krisen rücken das Thema Sicherheit immer mehr in den Fokus und dem Verband ist es in diesen Jahren gelungen, dieses zu adressieren und wichtige Akteure zu vernetzen. Innovative Forschungsprojekte, spannende Veranstaltungen und hochaktuelle Morgenlagen und Schulungsreihen konnten trotz schwieriger Corona-Bedingungen in den letzten Jahren vorangetrieben werden. Wir wollen uns an dieser Stelle bei Herrn Hollung für sein Engagement, seine Ideen und die gute Zusammenarbeit bedanken.

Von links nach rechts: Carsten Feddern, Christian Müller, Jochen Sauer, Wolfgang Suhrbier, Jörg Marks, Michael Schenkelberg, Roger Deters (es fehlt Prof. Dr. Andreas Hasenpusch)

Der Vorstand des VfSVon links nach rechts: Carsten Feddern, Christian Müller, Jochen Sauer, Wolfgang Suhrbier, Jörg Marks, Michael Schenkelberg, Roger Deters (es fehlt Prof. Dr. Andreas Hasenpusch)

Mit dieser guten Basis startet Jörg Marks als neuer Vorstandsvorsitzender beim Verband. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen für diese Aufgabe alles Gute!

Jörg Marks: “Ich freue mich auf die spannende Aufgabe und bedanke mich sehr herzlich für das Vertrauen bei meinem Vorgänger, Karl-Heinz Hollung, dem gesamten Vorstand sowie den beiden Geschäftsführern Wilfried Joswig und Prof. Dr. Clemens Gause. Auf der Basis möchte ich – gemeinsam auch mit allen aktiven Mitgliedern – die bisherige, gute Arbeit fortsetzen und den Verband erfolgreich weiter entwickeln.

Weiterhin verabschiedeten wir Ulrich Dörr aus dem Vorstand, welcher mit seiner offenen Art und seinem Ideenreichtum unseren Verband über viele Jahre vorangebracht hat. Auch Markus Groben scheidet mit dieser Versammlung aus und wir wünschen Ihm für seinen weiteren Weg alles Gute! Dafür wurden Jochen Sauer, AXIS Communications GmbH und Michael Schenkelberg, S+K Ingenieurgesellschaft für Notfall- und Gefahrenmanagement mbH von der Mitgliederversammlung als neue Vorstände gewählt. Wir hoffen, dass wir mit unseren ausgeschiedenen Vorständen weiterhin so zielführend zusammenarbeiten, wenn auch in anderen Rollen.

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ASSA ABLOY: Openings Studio-Software ein Luxusprojekt in Dubai https://euro-security.de/produkte-und-losungen/sicherheit-fur-objekte/aus-der-praxis-security/assa-abloy-openings-studio-software-ein-luxusprojekt-in-dubai/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=assa-abloy-openings-studio-software-ein-luxusprojekt-in-dubai Sun, 27 Nov 2022 20:03:29 +0000 https://euro-security.de/?p=2858 Qualität und Genauigkeit sind ausschlaggebend für die Realisierung von Luxusprojekten, die ihr Versprechen einlösen und Investitionen lohnen. Für das Six Senses, The Palm, Dubai – ein 5-Sterne-Hotel und Markenresidenzen – suchte das preisgekrönte Architekturbüro Brewer Smith Brewer Group nach einem Partner, der das Building Information Modelling (BIM) und die Spezifikation der Beschläge rationalisiert. Die Wahl fiel auf die Experten und die Software von ASSA ABLOY Opening Solutions.

Die Brewer Smith Brewer Group (BSBG) ist ein langjähriger Befürworter des BIM-Prozesses. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass dieser Prozess die Produktivität steigert und die Lieferzeiten verkürzt. Es hat ihnen geholfen, ein Portfolio zu schaffen, das sowohl bei der Planung als auch beim Bau branchenführende technische Effizienz aufweist.

Sie setzen BIM bereits in der Konzeptphase ein, um den Informationsfluss zwischen Designern, Ingenieuren und externen Auftragnehmern zu koordinieren. Die richtige BIM-Zusammenarbeit verbessert die Arbeitsabläufe und fördert die Kreativität und einen methodischen, technisch versierten Ansatz bei der Gebäudeplanung. Sie gewährleistet außerdem eine offene, transparente Kommunikation während der gesamten Projektdauer.

Die weitreichende Erfahrung und das Wissen der ASSA ABLOY-Spezifikationsteams machten sie zum idealen Partner für die Zusammenarbeit bei einem solch prestigeträchtigen Projekt in Dubai.

Eine Softwarelösung zur Beschleunigung der Projektabwicklung

Ein wichtiges Instrument zur Optimierung der Zusammenarbeit zwischen BSBG und ASSA ABLOY bei Six Senses, The Palm, war die Software Openings Studio.

“Openings Studio von ASSA ABLOY wurde aufgrund der BIM-Integration mit der Revit-Modellentwicklung und der einfachen Kommunikation zwischen den Architekten und den Beschlagspezialisten bevorzugt”, erklärt Adam Drawl, Senior Architect bei BSBG.

Detaillierte Spezifikationen für Türlösungen können in Openings Studio erstellt und dann in die Design-Software exportiert werden, wenn der Projektmanager sie benötigt. Die Integration in Revit vereinfacht die gemeinsame Nutzung von Informationen und die Aktualisierung von Beschlagsätzen innerhalb der BIM-Umgebung.

Im Laufe der Planung vereinfacht Openings Studio die Aktualisierung und verhindert unerwünschten Informationsverlust. Daten zu Hardware und Zertifizierungsanforderungen, einschließlich Brand- und Ausstiegsklassen, waren jederzeit verfügbar. Die Zusammenarbeit beschleunigte die Spezifikation einer breiten Palette von ASSA ABLOY-Lösungen für rund 3.500 Öffnungen – von Stahl- und Holztüren bis hin zu Zutrittskontrolllesern, elektromechanischen Schlössern und Türschließern.

“Unsere Spezifikationsteams können eine ganze Reihe von Projektunterstützung anbieten”, sagt Bala Vignesh von ASSA ABLOY Opening Solution EMEIA. “Da sie in ganz Europa und im Nahen Osten angesiedelt sind, verfügen sie über fundierte Kenntnisse der lokalen Normen und Zertifizierungen – zum Beispiel für grünes Bauen oder Brandschutz.”

“Sie bieten auch eine Reihe von Tools, die die Zusammenarbeit unterstützen und Architekten und Projektmanagern Zeit sparen. Nicht nur Openings Studio, sondern auch eine BIM-Bibliothek, die leicht importiert werden kann, um jeden Planungs- oder Bauablauf zu unterstützen.”

“Das Onboarding und die Nachbetreuung waren ausgezeichnet”, bestätigt Herr Drawl. “Das ASSA ABLOY-Team war immer schnell verfügbar und hat proaktiv an der Entwicklung der Beschläge mitgewirkt und aufgetretene Probleme angesprochen. Ihr Fachwissen ist der Schlüssel.

Wenn Sie erfahren möchten, wie die Partnerschaft mit den BIM-Beratern von ASSA ABLOY Bauprojekte jeder Größe und Art optimiert hat, laden Sie die Fallbeispiele unter https://campaigns.assaabloyopeningsolutions.eu/hubfs/AA_BIM%20CS%20references_final.pdf herunter.

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BHE: Herbst-Konjunktur-Umfrage spiegelt aktuelle Krisen-Situation wider https://euro-security.de/die-sicherheitsindustrie/zahlen-und-fakten/herbst-konjunktur-umfrage-spiegelt-aktuelle-krisen-situation-wider/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=herbst-konjunktur-umfrage-spiegelt-aktuelle-krisen-situation-wider Fri, 25 Nov 2022 11:52:00 +0000 https://euro-security.de/?p=2847 Laut der Herbst-Konjunktur-Umfrage des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. hat sich die leicht rückläufige Entwicklung im Sicherheitsmarkt weiter fortgesetzt. 

Die aktuelle Geschäftslage bewerten die Fachfirmen im Vergleich zur ersten Jahreshälfte (2,10) zwar noch mit 2,15 auf der Schulnotenskala. Der Blick auf die einzelnen Kundengruppen zeigt jedoch die derzeit angespannte und krisenbehaftete Situation.
Demnach verzeichnen der Privatsektor mit der Note 3,04 (April 2022: 2,77) und der gewerbliche Bereich mit der Note 2,33 (April 2022: 2,12) das drittschlechteste Ergebnis seit Beginn der Erhebungen. Nur zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 (privat: 3,10; gewerblich: 2,41) sowie bei der ersten Umfrage im Frühjahr 2010 (privat: 3,07; gewerblich: 2,56) fiel die Bewertung in diesen beiden Kundengruppen noch negativer aus. 
Nachdem sich die Geschäftslage bei den Behörden seit Herbst 2020 stetig verbessert und im Frühjahr 2022 das zweitbeste Ergebnis erreicht hatte (2,41), ist auch dieser Bereich aktuell mit einem Wert von 2,55 deutlich rückläufig.

In den einzelnen Fachsparten werden zum Teil erhebliche Einbrüche gemeldet. Den stärksten Rückgang verzeichnet die Zutrittssteuerung vom Allzeithoch im Frühjahr 2022 (1,59) auf einen Wert von 2,20. Die Einbruchmeldeanlagen haben sich ebenfalls verschlechtert: sie fallen von der Note 2,24 auf 2,47. Weitere, jedoch weniger stark ausgeprägte, Einbußen machten die Brandmeldeanlagen (1,90 auf 2,04) und die Sprachalarmierung (2,18 auf 2,39).
Kaum verändert hat sich die Lage in der Videosicherheit mit einem Wert von 2,34 (Frühjahr 2022: Note 2,38) und den Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (2,08 gegenüber 2,09). 
Einen Aufschwung gab es laut Umfrage-Ergebnissen in der mechanischen Sicherungstechnik, die sich von 2,86 auf 2,20 verbessert hat und bei der Perimetersicherheit, welche die Note 2,00 erzielt (gegenüber 2,50 vom April 2022).

Die Ergebnisse der Konjunktur-Umfrage verdeutlichen, dass auch die Sicherheitsbranche mit der derzeitigen Krisen-Situation (allgemeine Inflation, hohe Energiepreise, Personalknappheit, Lieferschwierigkeiten usw.) zu kämpfen hat. Entsprechend zurückhaltend bewerten die Fachfirmen die künftige Geschäftslage mit der Note 2,45. Der aktuelle Blick in die Zukunft fällt somit kaum optimistischer aus als zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 (Note 2,47).

In Folge dessen ist auch die Zahl der Unternehmen, die neue Mitarbeiter einstellen möchten, im Vergleich zur Frühjahrs-Umfrage um 4 Prozentpunkte auf 57 Prozent gesunken. 42 Prozent der Betriebe möchten ihre Mitarbeiter halten (Vergleich Frühjahr 2022: 37 Prozent) und nur 1 Prozent denkt an Personalabbau. 

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Wearin’ Hightech-Weste Umgebungs- und Biometrie-Sensoren schützt Sicherheitspersonal https://euro-security.de/produkte-und-losungen/sicherheit-fur-objekte/produktneuheiten-security/wearin-hightech-weste-umgebungs-und-biometrie-sensoren-schutzt-sicherheitspersonal/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wearin-hightech-weste-umgebungs-und-biometrie-sensoren-schutzt-sicherheitspersonal Thu, 24 Nov 2022 07:11:19 +0000 https://euro-security.de/?p=2833 Seit Anfang Oktober tragen alle Kuriere der Sicherheitsfirma SOS Cash & Value die kugelsichere, intelligente Weste von Wearin’. Mit dieser IoT-Lösung verbessert das Schweizer Start-up die Sicherheit und Effizienz von Teams auf gefährlichen Einsätzen.

Ihre Hightech-Weste tragen die Kuriere von SOS Cash & Value ununterbrochen während ihrer Einsätze in der gesamten Schweiz. Das Wearable ist mit Umgebungs- und Biometrie-Sensoren ausgestattet, die mit der Sicherheitszentrale am Sitz der Sicherheitsfirma in Vernayaz (Wallis) verbunden sind. Das Dashboard von Wearin’ ist in das Warnsystem der Zentrale integriert und liefert Echtzeit-Informationen zur Situation vor Ort. Es zeigt laufend die Daten an, die von den Sensoren erhoben werden. Auch der Panzerwagen für den Transport ist mit einem eigenen Sensor ausgestattet. Intelligente Algorithmen verknüpfen die biometrischen Daten, die Bewegungsdaten, die Beschleunigung und die Position innerhalb und außerhalb des Panzerwagens. Nimmt das System eine ungewöhnliche Situation wahr, wenn beispielsweise ein Kurier zu Boden geht (Meldung Man down, dt. Mann am Boden) oder durch einen Zwischenfall wie einen Angriff auf den Panzerwagen das Stresslevel steigt, löst es automatisch Alarm aus. Dank des Warnsystems sowie des Kommunikationssystems, über das die Kuriere mit der Zentrale in Verbindung stehen, können die Einsatzleiter von SOS Cash & Value darüber entscheiden, welche Schritte und Maßnahmen zur Absicherung oder im Rahmen einer Intervention von Rettungsdiensten und Polizeikräften am Ort des Geschehens nötig sind.

«Diese persönliche Schutzausrüstung ist eine Revolution im Bereich der privaten Sicherheitsfirmen», so Pierre-Yves Glassey, CEO von SOS Cash & Value. «Wearin’ hat diese State-of-the-Art-Lösung gemäß den besonderen Bedürfnissen unseres Unternehmens maßgeschneidert, sie ist ebenso innovativ wie zuverlässig. Dabei flossen auch unser Fachwissen sowie unsere Standards im Bereich der Sicherheit ein. Diese kugelsichere Hightech-Weste bietet einen Grad von Sicherheit, der über das hinausgeht, was bei Kurieren üblich ist.»

Die Technologie wurde von den Forschungs- und Entwicklungsingenieuren von Wearin’ in Morges (Waadtland) entwickelt und im Mai 2022 erfolgreich auf europäischer Ebene im Rahmen von Übungen zur Erstversorgung im Falle einer Großkatastrophe getestet. Sie soll in Organisationen zum Einsatz kommen, deren Mitarbeitende im Vor-Ort-Einsatz gefährliche Tätigkeiten und Interventionen koordinieren müssen. Dazu gehören Polizeikräfte, Feuerwehrleute und Ersthelfer oder Mitarbeitende, die bei ihrer Arbeit in der Logistik oder im Baugewerbe auf sich allein gestellt sind.

«Unsere IoT-Technologie ist einzigartig, aufgrund ihres innovativen Charakters, aber auch wegen ihrer Integrierbarkeit und der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten», erklärt Alvaro Goncalves, technischer Leiter bei Wearin’. «Wir installieren sie so, dass sie gleich einsatzbereit ist, end-to-end, auf zwei Plattformen, die ständig miteinander kommunizieren. Da ist einerseits die physische Plattform in Form der intelligenten Weste, die von den Mitarbeitenden unserer Kunden im Einsatz getragen wird, und andererseits die digitale Plattform, die sich einfach in das Überwachungssystem der Kunden integrieren lässt. Auf der digitalen Plattform werden die Daten der Sensoren an den Westen gesammelt und zentral zusammengeführt. Diese Daten werden dann mittels Künstlicher Intelligenz verarbeitet und den Angestellten der Einsatz- und Überwachungszentralen in einer App auf einem Sicherheits-Dashboard angezeigt. Die beiden Plattformen sind modular aufgebaut und können weiterentwickelt werden. Unsere Lösung wurde so konzipiert, dass sie ganz einfach und sehr schnell an die spezifischen Bedürfnisse und technologischen Möglichkeiten eines Kunden angepasst werden kann.»

Der Sicherheitsverantwortliche von SOS Cash & Value hebt hervor, dass die Lösung den Schutz der Daten garantiert: «Für den Konzern SOS Surveillance, zu dem SOS Cash & Value gehört, ist dies ein wesentlicher Punkt. Unser Konzern möchte mit gutem Beispiel vorangehen und die Sicherheit der Angestellten, die bei uns Priorität hat, verbessern. Wearin’ verschlüsselt unsere Daten gemäß modernstem Industriestandard. So sind wir vor jeglichen Versuchen, sie in krimineller Absicht zu entschlüsseln, geschützt.»

Jonathan Brossard, CEO des Konzerns Conextivity, zu dem Wearin’ gehört, freut sich darüber, dass die Lösung weltweit zuerst bei einem Schweizer Kunden zum Einsatz kommt: «Seit der Gründung unseres Start-ups sind fast auf den Tag genau drei Jahre vergangen. Wir hatten zu Beginn des Jahres wichtige strategische Partnerschaften abgeschlossen, mit Lieferanten, die in ihrer Branche weltweit führend sind – darunter beispielsweise Airbus mit seiner Abteilung ‹Secure Land Communications (SLC)›. Somit war der Wettlauf um die Einführung in der Praxis lanciert. Wir freuen uns darüber, dass die einzigartige Technologie von Wearin’ im Bereich des IoT und der künstlichen Intelligenz im Dienste des vernetzten Menschen in der Schweiz zum Einsatz kommt, in dem Land, in dem unsere Lösung entwickelt wurde.»          

Weitere Informationen finden Sie unter www.wearin.tech.

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BDSW implementiert Fachausschuss Drohnen https://euro-security.de/die-sicherheitsindustrie/verbande/bdsw-implementiert-fachausschuss-drohnen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=bdsw-implementiert-fachausschuss-drohnen Tue, 22 Nov 2022 09:27:56 +0000 https://euro-security.de/?p=2828 Drohnen als Einsatzwerkzeug und Risikoparameter gehören für Sicherheitsexperten zum täglichen Geschäft. Ob als Bedrohung für die Sicherheit von Schutzobjekten oder als Einsatzmittel zur Erhöhung und Qualitätssteigerung von Sicherheit, Drohnen sind zwei Seiten einer Medaille. Mit Cornelius Toussaint, geschäftsführendem Gesellschafter der CONDOR Gruppe aus Essen, und Gerd Kupferer, Bereichsleiter Sicherheits-Speziallösungen bei Securiton Deutschland mit Hauptsitz in Achern, verfügt der Fachausschuss Drohnen im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) über ausgewiesene Experten. Toussaint setzt seit über zehn Jahren auf den Einsatz von Drohnen zu Qualitätssteigerung von Sicherheitsdienstleistungen, und Kupferer verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Drohnendetektion und -abwehr.

Die Gründung eines eigenen BDSW Fachausschusses Drohnen spiegelt ihre Bedeutung für die Sicherheit in Deutschland und darüber hinaus wider. „Gesellschaftliche Entwicklungen, wie beispielsweise demographische Herausforderungen, erfordern von uns Dienstleistern ein Umdenken. Der Einsatz moderner Robotik bietet viel Potenzial, um beispielsweise an abgelegenen Orten mit dem Einsatz automatisierter Drohnen die Sicherheit durch präzise und sehr schnelle Aufklärung zu erhöhen“, ist Cornelius Toussaint überzeugt. Dabei kann eine Drohne natürlich auch als Gefährdung verstanden werden und das Risiko für die Sicherheit erhöhen. Der klassische Zaun, gleich welcher Höhe, stellt für die Drohne kein Hindernis dar, und auch modernste Videoanlagen schauen nicht in den bislang eher friedlichen Himmel. „Dazu haben wir einen leichte, wenngleich künstlich anmutende Trennung im Fachausschuss eingezogen. Wir bringen viel Erfahrung im Bereich der Drohnendetektion und möglichen Abwehrlösungen mit, die von privaten Sicherheitsdienstleistern, Unternehmenssicherheits-verantwortlichen, aber auch von Behörden mit Blick auf ihre Sicherheitskonzepte berücksichtigt werden sollten“, so Gerd Kupferer ergänzend.

Die Implementation eines Fachausschusses für den Bereich der Drohnen bzw. UAV („Unmanned Aerial Vehicles“) war auch ein besonderes Anliegen der Geschäftsführung des Bundesverbandes. Als Verband für die Sicherheitswirtschaft ist der BDSW schon lange mehr als eine tariforientierte Vertretung der Sicherheitsdienstleistungsunternehmen. Längst ist die Technik relevanter Bestandteil innovativer Sicherheitsdienstleister. Aufgrund der übergreifenden Technologie ist der Fachausschuss Drohnen ergänzend zu den bestehenden Fachausschüssen, etwa für die Bundeswehr oder die Sicherheitstechnik zu sehen. Mittlerweile gebe es neben den technischen und regulativen Themen auch diverse rechtliche Entwicklungen, deren Gestaltung es durch und für die private Sicherheitswirtschaft bedürfe. „Wir müssen dringend erreichen, dass Qualitätsstandards für die Ausbildung von Piloten sowie als Sicherheitsdienstleistung so etabliert werden, dass die anerkannte und erreichte Qualität deutscher Sicherheitsdienstleister gegeben und gleichzeitig Geschäftsmodelle möglich bleiben“, betont Cornelius Toussaint.

Zielstellung der Bundesregierung sei es, dass Deutschland Vorreiter für den produktiven Einsatz von Drohnensystemen werde und zugleich höchste Schutzlevel für die eigene Wirtschaft sowie Kritische Infrastruktur erreiche. „Die deutsche Sicherheitswirtschaft mit ihrer mittelständischen Organisation ist als viel zitierte Säule der Sicherheit in Deutschland konservativ verlässlich und technologisch zukunftsorientiert“, so Cornelius Toussaint weiter. „Auch als Partner der behördlichen Sicherheitsorganisationen bietet die private Sicherheitswirtschaft die technische Plattform und personelle Organisation, um z.B. mit qualifiziertem Sicherheitspersonal und Technologie durch die Beobachtung gesperrter Lufträume bei Veranstaltungen oder kritischer Infrastrukturen die Polizei zu entlasten“, so Gerd Kupferer abschließend.      

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ÖBB und Frequentis arbeiten gemeinsam an hangarbasierten Drohneneinsätzen https://euro-security.de/gesellschaft-und-politik/kritische-infrastrukturen/obb-und-frequentis-arbeiten-gemeinsam-an-hangarbasierten-drohneneinsatzen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=obb-und-frequentis-arbeiten-gemeinsam-an-hangarbasierten-drohneneinsatzen Tue, 22 Nov 2022 08:16:07 +0000 https://euro-security.de/?p=2823 In Zukunft effizienter, häufiger und schneller eingreifen dank automatisierter Drohnen

Ein dichtes Schienenstreckennetz mit knapp 10.000 Gleiskilometern und über 1.000 Bahnhöfen und Haltestellen ist die Basis für eine flächendeckende und umweltfreundliche Mobilitätsversorgung in Österreich. Die ÖBB zählen nicht nur zu den pünktlichsten, sondern auch zu den sichersten Bahnen Europas.

Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit gehen die ÖBB mit der kürzlich unterzeichneten Innovationskooperation mit der Frequentis AG zur Erforschung hangarbasierter, automatisierter Drohnenflüge in Österreich. Diese ist ein wichtiger Schritt, um die routinemäßige Durchführung von automatisierten Drohnenflügen außerhalb der Sichtverbindung voranzutreiben. Im Vordergrund stehen dabei die Prävention von Störfällen durch routinemäßige Wartungsflüge, frühes Erkennen von Schäden an der Infrastruktur, Naturgefahrenmanagement und Streckenverfügbarkeiten und im Bereich des Notfallmanagements bzw. bei Großveranstaltungen.

Gemeinsam Innovation vorantreiben

Durch routinemäßige Wartungsflüge sollen Schäden an der Infrastruktur oder Gefahren im Umfeld der Strecke schnell erkannt und frühzeitig behoben werden. In der Praxis ist die Durchführung sogenannter BVLOS-Flüge – “Beyond Visual Line of Sight”– sowohl in administrativer, als auch in technischer Hinsicht eine Herausforderung und zählt noch zu den “Exoten” unter den Drohnenflügen. Daher haben die ÖBB-Infrastruktur AG und die Frequentis AG eine in dieser Form einmalige Kooperation unterzeichnet. Zukünftig sollen komplexe und automatisierte Drohnenflüge außerhalb der Sichtverbindung regelkonform abgewickelt und in unterschiedlichen bahnrelevanten Anwendungsgebieten erprobet werden. Ziel ist ein verbessertes Verständnis automatisierter Drohnenflüge und deren Einschränkungen hinsichtlich behördlicher Auflagen, Wetter, Topografie etc.

Untersucht wird auch der Einsatz für den digitalisierten Bahnbetrieb. Im Rahmen dieser Innovationskooperation geht es um die Erarbeitung aller Aspekte für eine Genehmigung dieser automatisierten Flüge sowie die Sammlung von Erfahrung für deren Abwicklung in einem intensiven Probebetrieb über die nächsten 12 Monate.

Johann Pluy, Vorstandsmitglied der ÖBB-Infrastruktur AG: “Für uns ist diese Kooperation ein wichtiger Schritt. Mit Hilfe von BVLOS-Flügen steigern wir nicht nur die Sicherheit unserer Anlagen, sondern können künftig mehr Aufgaben häufiger und mit geringeren Kosten bewältigen. Ich freue mich sehr auf diese vielversprechende Kooperation mit Frequentis.”

“Das Drohnen-Ökosystem ist derzeit stark im Wachsen begriffen, die Anzahl der gewerblichen Einsatzgebiete steigt kontinuierlich”, erklärt Norbert Haslacher, CEO Frequentis. “Wir freuen uns, mit unserem Kunden ÖBB gemeinsam die operative Machbarkeit hangarbasierter, automatisierter Drohnenflüge für den zukunftsweisenden Bahnbetrieb in Österreich zu testen”.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die im Zuge dieses Trials gewonnen Erkenntnisse betreffend Verfügbarkeit, Stabilität, behördlicher Auflagen und Einsatzmöglichkeiten von Drohnenhangars bedeuten für Frequentis eine wertvolle Basis für weitere Innovationen im Bereich Drohnentechnologie.

Die ÖBB erhoffen sich von der Zusammenarbeit die Erwirkung der Fluggenehmigung, um automatisierte Drohnenflüge aus der Betriebszentrale heraus zukünftig zu ermöglichen. Nach erfolgter Genehmigung für den Probebetrieb sind zumindest wöchentliche Flüge über ÖBB-Strecken vorgesehen. Ziel ist das Sammeln von Erkenntnissen, um sich laufend zu verbessern. Über die Dauer von zunächst einem Jahr werden “Use Cases” wie Störfälle, die Prüfung der Streckenverfügbarkeit, die Vorhersage und Auswirkungen von Naturgefahren, Inspektionstätigkeiten und Verschubarbeiten geübt.

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Kommentar  SOTI zu Cyberangriff auf Thales durch LockBit 3.0: Welche Gegenmaßnahmen sind möglich? https://euro-security.de/produkte-und-losungen/it-sicherheit/kommentare/kommentar-soti-zu-cyberangriff-auf-thales-durch-lockbit-3-0-welche-gegenmasnahmen-sind-moglich/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kommentar-soti-zu-cyberangriff-auf-thales-durch-lockbit-3-0-welche-gegenmasnahmen-sind-moglich Mon, 21 Nov 2022 15:05:40 +0000 https://euro-security.de/?p=2817 Ende Oktober erlitt das Rüstungsunternehmen Thales einen Cyberangriff der russischsprachigen Hackergruppe LockBit 3.0. Diese Gruppe hatte angekündigt, dass “alle verfügbaren [erbeuteten] Daten” bis zum 7. November veröffentlicht würden, wenn kein Lösegeld gezahlt würde. Am 11. November veröffentlichte LockBit 3.0 schließlich Hunderte von internen Firmendokumenten, da Thales kein Lösegeld zahlte.

Der französische Elektronikkonzern, der auf Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Sicherheit spezialisiert ist, versicherte seinerseits, keine Lösegeldforderung erhalten zu haben, und leitete eine interne Untersuchung ein. Das Unternehmen “hat kein Eindringen in seine Informationssysteme festgestellt”. Dieses erklärt, “dass es sich um die illegale Veröffentlichung von konzernbezogenen Daten handelt”, und behauptet, dass die Quelle des Lecks wahrscheinlich das kompromittierte Benutzerkonto einer Website für die Online-Zusammenarbeit mit einem Partner ist.

Obwohl die von LockBit 3.0 im Dark Web veröffentlichten Daten nicht mit Verteidigungs- oder Militärprogrammen von Thales in Verbindung stehen, stellt sich hier die Frage der IT-Sicherheit in entscheidender Weise. Wie hätte dies verhindert werden können? Je nach Fall gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Wenn die Kompromittierung von einem mobilen Endgerät (iOS & Android) aus erfolgte, hätte ein sicherer mobiler Browser den Gerätenutzern die Möglichkeit gegeben, über eine verschlüsselte Verbindung auf ihrem Gerät auf das Unternehmensintranet zuzugreifen.
  • Wenn der Hack über einen USB-Stick oder eine bösartige Festplatte kam, gibt es Tools, mit denen die Verbindung zu USB-Anschlüssen deaktiviert werden kann.
  • Wenn ein Passwort gehackt wurde, hätte in diesem Fall eine Multi-Faktor-Authentifizierung diesen Angriff blockieren können.
  • Schließlich hätte ein Kiosk-Modus zur Zugriffsbeschränkung die Lecks begrenzen können.

https://soti.de/

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Belgien wird Fußball-Weltmeister, zumindest digital – Der große Digital-Check zur WM durch die nexum AG https://euro-security.de/gesellschaft-und-politik/belgien-wird-fusball-weltmeister-zumindest-digital-der-grose-digital-check-zur-wm-durch-die-nexum-ag/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=belgien-wird-fusball-weltmeister-zumindest-digital-der-grose-digital-check-zur-wm-durch-die-nexum-ag Mon, 21 Nov 2022 14:34:42 +0000 https://euro-security.de/?p=2812 Deutschland auf Platz 3 hinter den Niederlanden, aber vor England, Frankreich und Spanien

In den kommenden vier Wochen wird der sportliche Weltmeister unter den besten Fußballteams ermittelt. Doch bereits heute steht ein Sieger fest: Der Königliche Belgische Fußballverband (KBFV). Er bietet seinen Fans das beste digitale Angebot. Dies hat die Digitalberatung nexum AG zusammen mit der kicker business solutions GmbH des gleichnamigen Fußballmagazins beim Check der Digitalkompetenz von Fußballverbänden ermittelt, die an der WM teilnehmen. Vize-Weltmeister werden demnach die Niederlande. Das deutsche Team landet auf Platz 3, danach folgen England, Frankreich und Spanien auf den Plätzen vier bis sechs. Untersucht wurden die Kategorien Website, Shop, Social Media, Marketing Spread und Professional Networks.

“Belgien ist digital in fast allen Kategorien der Fan-Ansprache am überzeugendsten. Als aktuell zweiter der FIFA-Weltrangliste hat das Königreich damit jetzt die Chance auf das Double: im Web und auf dem Platz”, resümiert Georg Kühl, Vorstand der nexum AG, die mit mehr als 250 Digitalexpert*innen in Deutschland, der Schweiz, Spanien und den Niederlanden Unternehmen berät. Belgien sicherte sich bei der Digital-WM den entscheidenden Vorsprung vor der Konkurrenz vor allem dank durchdachter Informationsaufbereitung, einer effektiven Begleitung der Besucher beim Website-Besuch und einer modernen, dynamisch-sportlichen Designsprache.

Unter die Lupe genommen wurden beim Digital-Check im Vorfeld der WM die digitalen Auftritte der Fußballverbände von zehn Nationen, ausgewählt auf Grundlage der FIFA-Weltrangliste, auch sollten die Besten von allen Kontinenten vertreten sein. Das Ergebnis: Die vorderen Plätze des Rankings werden von den europäischen Verbänden dominiert. Brasilien als aktuelle Nummer 1 der FIFA-Weltrangliste muss sich als bestplatzierter nichteuropäischer Verband mit Rang 7 zufrieden geben. Die Plätze dahinter nehmen Mexiko, Japan und der Senegal ein. Sebastian Hansen, Leiter des Projekts bei der nexum AG: “Den nichteuropäischen Verbänden gelingt es noch zu wenig, die Markenbindung kanalübergreifend voranzutreiben.” Fließende Übergänge der verschiedenen Info-Ebenen und der digitalen Angebote ermöglichten jedoch eine deutlich bessere Interaktion mit den Fans. “Hier liegt ein riesiges Potenzial”, ist Hansen sicher.

Eine gute Digital-Performance ermöglicht den Verbänden bei der Fußball-WM, auch ohne live und medial übertragene Events online interessante Inhalte darzustellen. “So können den Fans ortsunabhängig und rund um die Uhr Plattformen zur Interaktion mit ihrem Verband geboten werden”, erklärt nexum-Vorstand Georg Kühl. Der Deutsche Fußballbund überzeugte beim Digital-Check vor allem in der Kategorie Marketing Spread. So werden den Fans der Deutschen Nationalmannschaft auch alle bewährten Kanäle angeboten, wählbar je nach individuellen Präferenzen. “Das ergab einen deutlichen Vorsprung vor den Konkurrenten”, berichtet Projektleiter Sebastian Hansen. Dass es dann aber für Deutschland doch nicht für ganz vorne reichte, lag unter anderem an der optischen Darstellung. Wesentliche Informationsmöglichkeiten waren auf der unruhigen Website schwer auffindbar, so dass die Fans diese übersehen oder nicht optimal nutzen können. Einen weiteren Punktabzug gibt es, weil der DFB-Shop deutlich anders aussieht als die Website. “Viele Nutzer springen dann schnell ab. Wird der Shop von verbandsunabhängigen Anbietern betrieben, ist ein solcher Bruch bei der digitalen Fanbetreuung fast nicht zu vermeiden.” analysiert Hansen: “Daher sollten Verbände statt auf externe Anbieter möglichst auf eigene E-Commerce-Systeme setzen.” Werden diese zudem in die eigene Corporate Identity eingepasst, ließen sich noch bessere Fanbindungs-Ergebnisse erreichen.

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Euralarm veröffentlicht Online-Checkliste für Fernwartung https://euro-security.de/die-sicherheitsindustrie/verbande/euralarm-veroffentlicht-online-checkliste-fur-fernwartung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=euralarm-veroffentlicht-online-checkliste-fur-fernwartung Mon, 21 Nov 2022 14:05:26 +0000 https://euro-security.de/?p=2807 Euralarm hat einen Leitfaden mit drei Checklisten für den Fernservice veröffentlicht. Es ermöglicht Dienstleistungsunternehmen eine Selbsteinschätzung ihrer Bereitschaft und Einhaltung der in EN 16763, EN 50710 und CLC/TS 50136-10 festgelegten Bestimmungen.
Ferndienstleistungen werden von drei Normen abgedeckt (EN 50710:2021 3, EN 16763:2017 und CLC/TS 50136-10:2022), und die darin enthaltenen Konzepte sind komplex. Euralarm sah sich veranlasst, einen Leitfaden zu erstellen, der Kleinst- und kleinen Dienstleistungsunternehmen eine praktische Checkliste an die Hand gibt, wenn sie den Betrieb und die Wartung der Fernzugangsinfrastruktur (RAI) an einen Anbieter von Ferninfrastrukturdiensten (RAISP) untervergeben.
Der Leitfaden enthält eine Erläuterung der Hauptelemente der Fernzugangsinfrastruktur, einschließlich Zeichnungen aus den Normen, sowie drei Checklisten, die es den Dienstleistungsunternehmen ermöglichen, ihre Bereitschaft und die Einhaltung der in EN 16763, EN 50710 und CLC/TS 50136-10 festgelegten Bestimmungen selbst zu bewerten.
Drei Normen
Die EN 50710:2021 Anforderungen an die Bereitstellung sicherer Ferndienste für Brandschutz- und Sicherheitssysteme wurde von CEN/CLC/JTC 4 ausgearbeitet und von CEN-CENELEC im Jahr 2021 veröffentlicht. Die Sektion Euralarm Services übernahm eine führende Rolle in diesem Prozess mit dem Ziel, die Einführung der Fernwartung von Brandschutz- und Sicherheitssystemen (FSSS) durch die Bereitstellung von Leitlinien für Dienstleistungsunternehmen zu fördern und die Akzeptanz der Fernwartung durch Endnutzer, Versicherungsgesellschaften und Reaktionsbehörden zu erhöhen.
Diese Fernwartungsnorm interagiert ganz natürlich mit den entsprechenden europäischen oder nationalen Anwendungsrichtlinien für die verschiedenen Arten von Alarmsystemen, aber auch mit 2 anderen speziellen europäischen Normen:

  • EN 16763:2017 Dienstleistungen für Brandschutz- und Sicherheitssysteme: enthält die Mindestanforderungen an Dienstleistungsanbieter sowie die Kompetenzen, Kenntnisse und Fähigkeiten der beteiligten Mitarbeiter;
  • CLC/TS 50136-10:2022 Alarmanlagen – Alarmübertragungssysteme und -einrichtungen – Teil 10: Anforderungen an den Fernzugriff: enthält die detaillierten technischen Anforderungen an die Fernzugriffsinfrastruktur (RAI), die für die Bereitstellung der Ferndienste erforderlich ist. Dieses Dokument wurde von CENELEC im August letzten Jahres veröffentlicht. Da es sich um eine Technische Spezifikation (TS) handelt, können die nationalen Normungsgremien es in ihrem Katalog veröffentlichen, müssen es aber nicht.
    Exemplare des neuen Euralarm-Leitfadens können von der Euralarm-Website heruntergeladen werden. Dieser Leitfaden soll als Ergänzung zu den veröffentlichten Normen verwendet werden. Der Text aus letzteren hat Vorrang vor dem aus dem Leitfaden.

Euralarm hat einen Leitfaden mit drei Checklisten für Ferndienste veröffentlicht (EN 50710:2021 3, EN 16763:2017 und CLC/TS 50136-10:2022) geregelt, und die darin enthaltenen Konzepte sind komplex. Euralarm sah sich veranlasst, einen Leitfaden zu erstellen, der Kleinst- und kleinen Dienstleistungsunternehmen eine praktische Checkliste an die Hand gibt, wenn sie den Betrieb und die Wartung der Fernzugangsinfrastruktur (RAI) an einen Anbieter von Ferninfrastrukturdiensten (RAISP) untervergeben. Der Leitfaden enthält eine Erläuterung der Hauptelemente der Fernzugangsinfrastruktur, einschließlich Zeichnungen aus den Normen, sowie drei Checklisten, die es den Dienstleistungsunternehmen ermöglichen, ihre Bereitschaft und die Einhaltung der in EN 16763, EN 50710 und CLC/TS 50136-10 festgelegten Bestimmungen selbst zu bewerten.

https://www.euralarm.org/resource/guidance-on-remote-services—final-xlsx.html

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