HIKMICRO erweitert Portfolio für die Brandbekämpfung

Februar 15, 2026

HIKMICRO baut sein Angebot an Wärmebildtechnik für Einsatzkräfte weiter aus und stellt eine Reihe robuster Handkameras vor, die speziell für extrem belastende Umgebungen konzipiert sind. Die Produktfamilie richtet sich an professionelle Anwender, die auch bei dichtem Rauch, großer Hitze und Zeitdruck auf schnelle sowie verlässliche Bildinformationen angewiesen sind.

Schneller Einsatz unter schwierigsten Bedingungen

Als besonders kompaktes Modell positioniert der Hersteller die FP21. Sie ist für den unmittelbaren Gebrauch am Einsatzort ausgelegt und kombiniert geringe Abmessungen mit einem 3,2-Zoll-Display, sodass Lageinformationen innerhalb kürzester Zeit verfügbar sind. Eine integrierte Bildverbesserungstechnologie unterstützt dabei, Wärmequellen und strukturelle Details selbst dann sichtbar zu machen, wenn Staub, Rauch oder Dunkelheit die Sicht massiv einschränken.

Das Gehäuse besteht aus schlagfestem PPSU-Polymer und erfüllt die Anforderungen der Schutzklasse IP67. Die Kamera ist damit gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt und für Temperaturen bis zu 260 °C ausgelegt. Funktionen wie automatische Verstärkungsregelung und Detailoptimierung passen die Darstellung dynamisch an wechselnde Szenarien an und minimieren den Bedarf an manuellen Eingriffen.

Erweiterte Funktionen für Führung und Kontrolle

Die FP31 ergänzt die Baureihe um zusätzliche Leistungsmerkmale. Neben dem Wärmebildsensor steht hier auch eine optische Kamera zur Verfügung. Höhere Auflösung, ein größeres Sichtfeld, ein erweiterter Temperaturmessbereich und zusätzliche Speicherkapazität erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Ein sichtbarer Laserpointer sowie ein integrierter Entfernungsmesser erleichtern das Markieren von Objekten und die Kommunikation relevanter Distanzen während Rettungs- oder Inspektionsarbeiten.

Mobilität für Kräfte an der Front

Mit Blick auf besonders bewegliche Einheiten und freiwillige Helfer wurde die FB21 entwickelt. Sie verfügt über einen empfindlichen VOx-Detektor mit einem NETD-Wert von unter 40 mK, nutzt optimierte Bildalgorithmen und bietet ebenfalls ein 3,2-Zoll-Farbdisplay. Das nach IP65 geschützte Gerät unterstützt verschiedene Farbpaletten, um auch bei völliger Dunkelheit oder starkem Rauch eine zuverlässige Interpretation zu ermöglichen.

Leistungsreserven für komplexe Lagen

Für anspruchsvolle Rettungsmissionen und Hochrisikoszenarien ist die FT31 vorgesehen. Ein hochauflösender Sensor mit einem NETD von unter 35 mK, zusätzliche Detailverbesserung sowie eine Zertifizierung nach IP67 kennzeichnen dieses Modell. Die Bildfrequenz von 60 Hz sorgt für flüssige Darstellungen – sowohl beim Schwenk über größere Areale als auch beim Verfolgen bewegter Ziele.

Nach Angaben von Shadow Zhang, Overseas Brand Manager bei HIKMICRO, müssen Wärmebildkameras im Inneren eines Brandherdes enormen Belastungen standhalten und gleichzeitig konstant verwertbare Ergebnisse liefern. Die aktuelle Gerätegeneration sei deshalb gezielt auf Widerstandsfähigkeit und hohe Betriebssicherheit ausgelegt.

Einsatzspektrum über die Feuerwehr hinaus

Obwohl die Systeme primär für Rettungsdienste entwickelt wurden, decken sie darüber hinaus zahlreiche Anwendungen in Industrie und kritischer Infrastruktur ab. Dazu zählen etwa das frühzeitige Erkennen überhitzter elektrischer Komponenten, die Diagnose mechanischer Probleme oder das Auffinden von Isolationsmängeln. Ebenso können sie Such- und Rettungsmaßnahmen in unwegsamem Gelände unterstützen oder die Lagebeurteilung in sicherheitsrelevanten und maritimen Bereichen verbessern.

Mit der erweiterten Produktlinie unterstreicht HIKMICRO seinen Anspruch, leistungsfähige Wärmebildtechnik bereitzustellen, die Robustheit, Wirtschaftlichkeit und eine intuitive Bedienung miteinander verbindet – ausgelegt auf die Anforderungen von Anwendern, die unter hohem Druck arbeiten müssen.

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