KI verhindert bald Kollisionen auf hoher See

Februar 21, 2026

System “Smart-Sea” der Texas A&M University berücksichtigt sämtliche Bewegungen von Schiffen

Forscher der Texas A&M University (https://www.tamu.edu/index.html ) haben mit “Smart-Sea” ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes System zur unfallfreien Navigation auf hoher See entwickelt. Das Gerät berücksichtigt alle Bewegungen in einem großen Umkreis, sodass die Steuerleute so frühzeitig regieren können, dass Ausweich- und Bremsmanöver rechtzeitig eingeleitet und Kollisionen verhindert werden können. Die daraus resultierenden Schiffsbewegungen fließen umgehend in die Berechnungen ein, heißt es.

Computergenerierte Order

Konkret werden Rohdaten aus Radarbildern mit maschinellem Lernen kombiniert. Daraus resultieren Echtzeit-Anweisungen zum optimalen Navigieren. “Viele dieser Kollisionen werden durch menschliches Versagen verursacht. Durch computergenerierte Anweisungen in Echtzeit hoffen wir, Kollisionen auf See zu reduzieren”, so Forscherin Mirjam Fürth. Die Manövrierfähigkeit des Schiffes werde durch ein mehrstufiges Modell (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0957582025009553) ermittelt.

Dabei wird die Erfahrung von Seeleuten, Computermodelle zur Strömungsdynamik und maschinelles Lernen auf der Grundlage früherer Schiffsbewegungen mitberücksichtigt. Die Radar-Rohbilder werden mit einem maschinellen Lernwerkzeug verarbeitet, das stationäre Objekte in der Nähe des Schiffes identifiziert und klassifiziert. Danach berücksichtigt es die Manövrierfähigkeit aller Schiffe in der Umgebung, um die sicherste Maßnahme für jedes Schiff zu empfehlen.

Nützlich für Freizeitboote

Fürth und ihr Team, darunter der ehemalige Seemann Ryan Vechan, heute Professor für Meereslogistik an der Universität, haben Smart-Sea (https://stories.tamu.edu/news/2025/12/29/smart-sea-system-guides-seafarers-away-from-collisions/) an Bord des Forschungsschiffs “Trident” getestet, das der Hochschule gehört. Die ersten Daten bestätigen, dass der Prototyp zur Verringerung von Schiffskollisionen beitragen kann. Fürth glaubt, dass das System aufgrund seiner geringen Kosten sogar für Freizeitboote geeignet ist.

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