Kirchner: Brandübungscontainer stärkt Ausbildung der Feuerwehren

Juli 16, 2026

Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner bei der Auftaktveranstaltung zur ‘Realbrandausbildung 4.0’ der Freiwilligen Feuerwehren in Bayern: Brandübungscontainer stärkt Ausbildung der Feuerwehren – Bestens auf schwierige Einsätze vorbereitet

“Mit der Eröffnung des vierten Förderzeitraums des Brandübungscontainers wird die praxisnahe Ausbildung der bayerischen Feuerwehren konsequent fortgesetzt. Dadurch sorgen wir dafür, dass unsere Feuerwehrfrauen und -männer auch künftig bestens auf schwierige Einsätze vorbereitet sind.” Das sagte Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner bei der Auftaktveranstaltung zur ‘Realbrandausbildung 4.0’ der Freiwilligen Feuerwehren in Bayern heute in Gilching. Im Rahmen der Ausbildung, die gemeinsam vom Landesfeuerwehrverband Bayern und der Firma Dräger durchgeführt wird, kommt ein feststoffbefeuerter Brandübungscontainer zum Einsatz, der die Ausbildung an den Feuerwehrschulen ergänzt und die Einsatzkräfte gezielt auf gefährliche Situationen vorbereitet. Seit 2014 hat der Freistaat Bayern hierfür Haushaltsmittel in Höhe von fast fünf Millionen Euro bereitgestellt. Finanziert werden neben der Beschaffung auch die gesamten Kosten für Betrieb und Schulung des Brandübungscontainers über einen Zeitraum von jeweils drei Jahren, ohne dass die Feuerwehren einen Eigenanteil leisten müssen.

Im Mittelpunkt der Atemschutzausbildung steht die realitätsnahe Erfahrung im Umgang mit Feuer und Rauch. Die Übungen dienen insbesondere der Gewöhnung an Hitze, dem richtigen Verhalten im Brandeinsatz sowie dem Schutz vor einer gefährlichen Raumdurchzündung, dem sogenannten ‘Flashover’. “Solche intensiven Trainings ermöglichen den Einsatzkräften, wichtige persönliche Erfahrungen zu sammeln und Fehlentscheidungen bis hin zu lebensgefährlichen Situationen im Ernstfall zu vermeiden”, erklärte der Staatssekretär. Zwar sei der Anteil der Brandeinsätze am gesamten Einsatzaufkommen der Feuerwehren in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Gleichzeitig werde es dadurch insbesondere für junge Feuerwehrleute schwieriger, die notwendige Erfahrung im Umgang mit Feuer und Rauch im Einsatz zu sammeln. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2014 haben bereits rund 16.000 Feuerwehrleute in ganz Bayern an den Trainings teilgenommen. Kirchner: “Der Brandübungscontainer steht für das, was unsere Feuerwehren stark macht: engagierte Ehrenamtliche, moderne Ausrüstung und eine Ausbildung, die auf den Ernstfall vorbereitet.


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