Krisen trüben Black Friday und Cyber Monday

November 21, 2022

Krisen trüben Black Friday und Cyber Monday

Jeder zweite Deutsche will wegen wirtschaftlicher Sorgen deutlich weniger ausgeben als bisher

Zweistellige Inflationsraten, explodierende Energiepreise und Ängste vor einer Rezession senken die Ausgabebereitschaft jedes zweiten Deutschen an den bevorstehenden Shopping-Rabatt-Tagen Black Friday (25. November) und Cyber Monday (28. November). Das zeigt die Benchmark-Studie der Strategieberatung Simon-Kucher & Partners (https://www.simon-kucher.com).

Viele Deutsche zurückhaltend

Während 41 Prozent beziehungsweise 49 Prozent der Befragten an den beiden Tagen weniger Geld ausgeben möchten, planen nur 14 Prozent ihre entsprechenden Ausgaben zu erhöhen. Die Konsumenten zeigen sich damit im internationalen Vergleich deutlich zurückhaltender. Global plant knapp ein Viertel der Befragten, die Ausgaben in diesem Jahr zu erhöhen.

Trotz der reduzierten Ausgabebereitschaft der Konsumenten bleibt die Teilnahme an den beiden exzessiv beworbenen Promo-Events für Einzelhändler laut der Untersuchung jedoch ein Muss. Mehr als 80 Prozent der Konsumenten wollen am Black Friday Käufe tätigen, am Cyber Monday sind es immerhin noch über 60 Prozent der Konsumenten, heißt es.

Ohne Sofortrabatt geht nichts

64 Prozent der Konsumenten erwarten einen Sofortrabatt, entweder als absoluten oder relativen Preisnachlass. Auch bei der Höhe haben die Konsumenten sehr klare Vorstellungen. Im Allgemeinen werden Nachlässe zwischen 20 bis 30 Prozent erwartet. Aktionsmechanismen wie Mengenrabatte oder Nachlässe auf den nächsten Einkauf, die zusätzliche Kaufaktivitäten belohnen, werden von vielen hingegen kaum wertgeschätzt.

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