Ob Bürokomplex, Fitnessstudio, Bildungseinrichtung oder Krankenhaus – überall dort, wo Menschen persönliche Gegenstände sicher verwahren möchten, spielen Schließfächer und Schränke eine wichtige Rolle. Doch die Verwaltung klassischer Schließsysteme stößt zunehmend an ihre Grenzen. Mechanische Schlüssel gehen verloren, deren Ersatz verursacht Aufwand und Kosten. Münzpfandsysteme gelten angesichts des bargeldlosen Alltags als unpraktisch. Digitale Lösungen eröffnen deshalb neue Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Zugangsmanagement.
Mit dem neuen SMARTair® i-locker präsentiert ASSA ABLOY Opening Solutions eine digitale Schließfachlösung, die auf drahtlose Technologien und mobile Anwendungen setzt. Das System wurde speziell für Schließfächer, Schränke und andere Aufbewahrungseinheiten entwickelt und ermöglicht eine schlüssellose Verwaltung ohne bauliche Veränderungen oder komplexe Infrastruktur.
Die Bedienung erfolgt flexibel per Smartphone-App, RFID-Karte, Schlüsselanhänger oder Armband. Nutzer erhalten unmittelbares Feedback über den Schließstatus, während Facility Manager von einem deutlich reduzierten Verwaltungsaufwand profitieren. Verlorene Schlüssel und aufwendige Ersatzprozesse entfallen vollständig.
Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Flexibilität des Systems. Im sogenannten „Free Mode“ wählen Nutzer selbstständig ein freies Fach und verriegeln dieses digital. Alternativ können Schließfächer im „Assigned Mode“ dauerhaft einzelnen Personen zugewiesen werden. Mit der mobilen Anwendung Openow® lässt sich das zugewiesene Fach jederzeit identifizieren und wieder öffnen.
Da die batteriebetriebenen Geräte ohne Verkabelung auskommen, erfolgt die Installation schnell und ohne Eingriffe in bestehende Möbel. Gleichzeitig ermöglicht die drahtlose Technologie eine Echtzeitverwaltung und – falls erforderlich – die Fernsteuerung der Schließfächer. Über einen zentralen Hub können bis zu 60 Schließfächer verwaltet und bei Bedarf problemlos erweitert werden.
Die Einsatzmöglichkeiten reichen weit über klassische Umkleidebereiche hinaus. Schulen und Universitäten können die Lösung in Personalräumen einsetzen, Krankenhäuser beispielsweise zur Absicherung von Medikamentenschränken oder Arzneimittelwagen. In Bürogebäuden und Co-Working-Spaces eignet sich das System für Dokumentenschränke oder Schränke mit sensiblen Inhalten. Weitere Anwendungsfelder sind Einzelhandelsvitrinen, Fitnessstudios sowie Briefkastenanlagen in Mehrfamilienhäusern.
Digitale Schließfachsysteme entwickeln sich damit zunehmend zu einem Baustein moderner Gebäudesicherheit. Sie verbinden Komfort und Flexibilität mit einer höheren Transparenz und reduzieren gleichzeitig den administrativen Aufwand. Für Betreiber unterschiedlichster Einrichtungen bietet das schlüssellose Zugangsmanagement damit eine zukunftsfähige Alternative zu konventionellen Schließsystemen.




