Securiton Deutschland stellt mit dem SecuriSmoke ASD 2000 eine neue Generation von Ansaugrauchmeldern zur Brandfrühesterkennung vor. Das System kombiniert eine weiterentwickelte Rauchsensorik mit digitalisierten Inbetriebnahme-, Diagnose- und Wartungsprozessen. Der Melder ist für Anwendungen ausgelegt, in denen eine sehr frühe Branderkennung sowie hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Überwachungsbereich und Betriebssicherheit bestehen.
Digitale Konfiguration und Diagnose
Der SecuriSmoke ASD 2000 verzichtet auf klassische Bedienelemente und lokale Displays. Konfiguration, Inbetriebnahme, Diagnose und Wartung erfolgen über eine mobile Applikation. Betriebs-, Diagnose- und Ereignisdaten können über eine Bluetooth-Schnittstelle ausgelesen werden, wodurch für viele Servicearbeiten kein Öffnen des Gerätes erforderlich ist.
Für die Projektierung steht mit SecuriSmoke ASD PipeFlow eine 3D-Auslegungssoftware zur Verfügung. Die Software ermöglicht die Berechnung und Simulation von Ansaugleitungssystemen auf Basis von Gebäudegrundrissen. Alle relevanten Parameter werden dokumentiert und können direkt für die Inbetriebnahme übernommen werden.
Cybersecurity für kritische Infrastrukturen
Die digitale Kommunikationsarchitektur des ASD 2000 basiert auf einer mehrstufigen Authentifizierungs- und Verschlüsselungstechnologie. Damit adressiert das System die steigenden Anforderungen an die Cyber-Sicherheit in sicherheitskritischen Bereichen wie Rechenzentren, Energieversorgungsanlagen oder Finanzinfrastrukturen. Laut Hersteller wurde die Plattform bereits unter Berücksichtigung der Anforderungen des künftig geltenden Cyber Resilience Act (CRA) entwickelt.
Höhere Empfindlichkeit durch neue Detektionskammer
Kernstück des Systems ist eine neu entwickelte Detektionskammer. Die maximale Empfindlichkeit beträgt 0,001 %/m Lichttrübung, während die höchste Alarmschwelle bereits bei 0,01 %/m liegt. Damit können selbst sehr geringe Rauchkonzentrationen erkannt werden.
Zur Reduzierung von Verschmutzungen nutzt der Rauchsensor einen integrierten Zentrifugalabscheider (CS-Filter). Dabei werden größere Staubpartikel aus dem Luftstrom entfernt, bevor dieser die Sensorkammer erreicht. Ergänzend verhindert ein Insektenschutzgitter das Eindringen von Kleinstpartikeln und Insekten. Ziel ist die Minimierung von Täuschungsalarmen sowie die Verlängerung der Wartungsintervalle.
Erweiterte Systemgrenzen
Eine ultraschallbasierte Luftstromüberwachung überwacht kontinuierlich die Ansaugleitung. In Verbindung mit einem Ansaugventilator mit bis zu 1.000 Pa Förderdruck können pro Ansaugkanal Leitungsnetze von bis zu 400 Metern Länge realisiert werden.
Erstmals bietet Securiton eine Ausführung mit bis zu vier separat überwachten Ansaugkanälen an. Dadurch lassen sich Störungen oder Luftstromabweichungen präziser lokalisieren. Die Mehrkanalarchitektur unterstützt insbesondere Anwendungen mit großen Überwachungsbereichen oder komplexen Gebäudestrukturen.
Geräuscharm und kompatibel zu Bestandsanlagen
Trotz der erhöhten Leistungsdaten erreicht das Gerät einen Schalldruckpegel von lediglich 21 dB(A). Dadurch eignet es sich für geräuschsensible Bereiche wie Büros, Museen oder öffentliche Einrichtungen.
Für Modernisierungsprojekte bleibt die Kompatibilität zu bestehendem Zubehör der Baureihe SecuriRAS ASD 535erhalten. Vorhandene Ansaugleitungssysteme können somit weiter genutzt werden.
Modulares Wartungskonzept
Der ASD 2000 verfügt über einen modularen Geräteaufbau mit steckbaren Komponenten. Einzelne Baugruppen können vor Ort ausgetauscht oder gereinigt werden, ohne das komplette Gerät ersetzen zu müssen. Dies reduziert Wartungsaufwand, Stillstandszeiten und Ersatzteilbedarf.
Verfügbarkeit
Der SecuriSmoke ASD 2000 ist ab Juli 2026 verfügbar. Das System richtet sich insbesondere an Betreiber kritischer Infrastrukturen, Industrieanlagen, Rechenzentren sowie Gebäude mit erhöhten Anforderungen an die Brandfrühesterkennung.




