USTP und Bundesheer bündeln Kompetenzen für Cybersecurity

Oktober 21, 2026

Eine neue Partnerschaft soll Forschung, Lehre und Wissenstransfer in sicherheitsrelevanten Technologiefeldern langfristig stärken. Im Fokus stehen Digitalisierung, IT-Sicherheit und der Schutz kritischer Infrastruktur.

Die University of Applied Sciences St. Pölten (USTP) und das Österreichische Bundesheer machen ihre langjährige Zusammenarbeit offiziell. Der niederösterreichische Militärkommandant Brigadier Georg Härtinger überreichte die Partnerschaftsurkunde an die Hochschulleitung. Die Vereinbarung schafft einen Rahmen für gemeinsame Vorhaben in Forschung und Lehre sowie für den Austausch zwischen Wissenschaft und militärischer Praxis. 

Inhaltlich geht es um Digitalisierung, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie IT- und Cybersecurity. Die USTP und das Bundesheer wollen bestehende Forschungs- und Entwicklungsprojekte fortführen und neue Initiativen ermöglichen. Die Hochschule bringt dabei wissenschaftliche und fachliche Kompetenzen ein, die das Bundesheer für seine Aufgaben nutzen kann. Ein gemeinsames Ziel ist, zur IT-Sicherheit und zum Schutz kritischer Infrastruktur beizutragen. 

Neben Projekten sieht die Partnerschaft regelmäßigen fachlichen Austausch, Veranstaltungen und Vernetzungsformate vor. Markus Wagner, Dozent für Industrie 4.0 an der USTP, hebt den Wissenstransfer zwischen Forschung, Praxis und öffentlichen Institutionen hervor. Simon Tjoa, Leiter des Departments Informatik und Security, sieht in der Vereinbarung zusätzliche Möglichkeiten für gemeinsame Forschungs- und Innovationsprojekte.

Die formalisierte Kooperation verbindet damit Hochschulforschung und Sicherheitsaufgaben des Bundesheeres. Wie sich der neue Rahmen in konkrete Projekte übersetzt, wird sich an den gemeinsamen Vorhaben zeigen.

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