AMF stellt Weichen auf Zukunft

Januar 30, 2024

AMF schließt 2023 erneut mit Umsatzwachstum ab. Mit neuen Produkten und modernen Arbeitsmodellen sieht sich das Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt.

Die Andreas Maier GmbH & Co. KG (AMF) erzielte 2023 einen Umsatz von 51 Mio. Euro, was ein weiteres Wachs­tum und einen Bestwert in der 134-jährigen Geschichte bedeutet. Das Ergebnis bleibt hinter den Erwartungen zurück, denn es wird von Inflation und Kostenerhöhungen weitge­hend aufgezehrt. Dennoch starten die Fellbacher hoffnungs­froh ins neue Jahr. Denn mit neuen Produkten und modernen Arbeitsmodellen antizipiert das Familienunterneh­men die Veränderungen der Arbeitswelt. Vor allem das jüngst vorgestellte Beladesystem Smart Automation stimmt zuver­sichtlich, weil es dem Fachkräftemangel entgegenwirkt. Im eigenen Haus sorgen zeitgemäße Arbeitsmodelle dafür, dass AMF für Mitarbeitende attraktiv bleibt. Ferner sollen weitere Digitalisierungsanstrengungen und die globale Präsenz auch 2024 für Wachstum sorgen.

„Mit einem erneuten Wachstum und dem Jahresumsatz von 51 Millionen Euro sind wir durchaus zufrieden, ohne jetzt in Euphorie zu verfallen“, betont Johannes Maier, geschäftsführender Gesellschafter der Andreas Maier GmbH & Co. KG in Fellbach. „Mit unserem grund­sätzlichen Optimismus blicken wir trotz schwieriger wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zuversichtlich nach vorne.“ Trotz drei Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr ist die Stimmung nicht euphorisch. Die schwächelnde Nachfrage im zweiten Halbjahr drückte auf das Ergebnis, das das Unternehmen grundsätzlich nicht nennt. Und es dämpft die Erwartungen für 2024. Dem sollen innovative und attraktive Produkte sowie moderne Arbeitsmodelle entgegenwirken. Die Weichen dafür sind gestellt.

Weltweite Präsenz und Marktnähe weiter erfolgversprechend

Rund 45 % des Umsatzes erzielte AMF auch 2023 außerhalb Deutsch­lands. Neben Europa sind weiterhin Asien und Amerika wichtig. Ein schwächelnder Umsatz in China wurde von einem starken Wachstum in Indien aufgefangen. Während die USA auf hohem Niveau weitge­hend stagnierten zeigte Südamerika eine gestiegene Nachfrage. In Deutschland wuchs weiterhin die Nachfrage nach Lösungen im Projektgeschäft. Steigerungen bei kundenindividuellen Lösungen bestätigen die AMF-Entscheidung, sich mit innovativen Produkten immer mehr zum Lösungsanbieter zu entwickeln. Der Mix aus Kunden in Zukunftsbranchen wie E-Mobilität, optische Messtechnik sowie Luft- und Raumfahrt sorgt dafür, dass rückläufige Umsätze in der Automobil- und Zulieferbranche aufgefangen werden.

Mit einer gleichbleibenden Mannschaft und einer weiterhin hohen Ausbildungsquote stemmt sich das Unternehmen gegen den Fach­kräftemangel. „Wenngleich der Nachwuchs schwerer zu gewinnen ist, obwohl wir in allen Bereichen tolle Teams haben“, betont Maier. Flexible Arbeitszeitmodelle und mobiles Arbeiten mit Home-Office ohne staugeplagte Anfahrten werden vielen Wünschen gerecht. Ungewöhnlich ist die Neuerung, dass Mitarbeitende ihre Hunde mit an den Arbeitsplatz bringen können. Das ist für die Hundebesitzer nicht nur praktisch, sondern fördert oft auch die Kommunikation und hebt die Stimmung – „nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den Meisterbüros“, wie Hundebesitzer Maier überrascht feststellt. Hinzu kämen aber auch Vertrauen und Verantwortung in die Fachkräfte bei AMF. Nicht nur die erfolgreichste Neuentwicklung 2023 spricht für dieses Führungsmodell.

AMF setzt auf innovative Neuprodukte mit Marktpotenzial

So war das auf der erfolgreichen EMO vorgestellte Beladesystem Smart Automation die gefeierte Neuvorstellung im letzten Jahr. Das von einem jungen mehrköpfigen Team entwickelte flexible Roboter­system für automatisiertes Werkstückhandling wird an neue oder bestehende Maschinen einfach beigestellt und schafft mehr Produkti­vität bis hin zu einer dritten, mannlosen Schicht. Interesse und Nachfrage sind riesig und bestätigen die Zielsetzung, damit dem Fachkräftemangel wirkungsvoll zu begegnen. Ein Baukastensystem zum Spannen von Freiform-Werkstücken in der additiven Fertigung oder bei der Nachbearbeitung von Gussteilen stößt ebenfalls auf großes Interesse, werden doch Serien immer kleiner und Teile immer spezifischer. Hier schnell rüsten und spannen zu können ist ein großer Bedarf in den Produktionshallen. Beide innovativen Neuentwicklun­gen bestätigen, wie nahe AMF am Markt und seinen Veränderungen dran ist. „Das stimmt uns zuversichtlich für 2024 und die weitere Zukunft“, so Maier abschließend.

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