BDSW: Sicherheitsbranche wächst stabil in 2022

April 20, 2023

Umsatz stieg über 11 Mrd. Euro – Erneut höchste Beschäftigtenzahl verzeichnet

Ein weiteres Jahr in Folge steigt der Umsatz der privaten Sicherheitswirtschaft in Deutschland. Nach vorläufigen Ergebnissen ist ein Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr, um 7,6 Prozent zu verzeichnen, wie die Konjunkturstatistik des Statistischen Bundesamtes für den Dienstleistungssektor zeigt. Auch die Zahl der Beschäftigten verzeichnet erneut einen Höchstwert.

In der privaten Sicherheitswirtschaft (Wirtschaftsklasse 80) zeichnet sich 2022 demnach ein Umsatzwachstum von 7,6 Prozent, von 10,3 auf ca. 11,1 Milliarden Euro, ab. Bereits mit den Steigerungen der letzten Jahre hatte sich der Umsatz der Branche innerhalb nur eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt. „Unser Aufgabenspektrum hat sich in den letzten Jahren enorm erweitert und wird sich auch weiterhin stetig verändern. Die Sicherheitswirtschaft kann und will mehr leisten und sollte zukünftig in das Krisenmanagement der Bundesrepublik strategisch und operativ einbezogen werden.“, so BDSW-Hauptgeschäftsführer Florian Graf.

Die Umsatzzuwächse verteilen sich innerhalb der Wirtschaftsklasse 80, zu der Sicherheitsunternehmen, Detekteien wie auch Sicherheitsdienste mit Überwachungs- und Alarmsystemen gehören.

Auch die Zahl der Beschäftigten stieg. Die Bundesagentur für Arbeit hat kürzlich die Zahlen der Beschäftigten zum 3. Quartal 2022 veröffentlicht. Danach sind inzwischen mehr als 270.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer Branche tätig. Der privaten Sicherheitswirtschaft sei es somit gelungen auf Wachstumskurs zu bleiben. „Unabhängig davon ist und bleibt der Fachkräftemangel ein so massives Thema, dass wir in den nächsten Jahren erhebliche Anstrengungen unternehmen müssen“, betonte Graf. Genau deshalb engagiere sich der BDSW bereits seit vielen Jahren für stetig steigende Qualität in der Branche – begonnen bei den Ausbildungsbetrieben, den Qualifizierungen und vielem mehr. 

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