FeuerTrutz 2026 wächst weiter und stärkt ihre Rolle als Leitplattform für den vorbeugenden Brandschutz

Juni 26, 2026

Mehr Besucher, praxisnahe Formate und langfristige Standortentscheidung für Nürnberg

Die FeuerTrutz 2026 hat ihre Position als führende europäische Fachmesse für den vorbeugenden Brandschutz weiter ausgebaut. Mit 6.900 Fachbesuchern248 Ausstellern und einem erneut stark frequentierten Brandschutzkongressverzeichnete die Veranstaltung in Nürnberg ein Besucherplus gegenüber dem Vorjahr und unterstrich die wachsende Bedeutung des vorbeugenden Brandschutzes vor dem Hintergrund neuer regulatorischer Anforderungen, technologischer Entwicklungen und steigender Anforderungen an die Resilienz von Gebäuden und kritischen Infrastrukturen.

Gleichzeitig setzte die Verlängerung der Partnerschaft zwischen der NürnbergMesse und RM Rudolf Müller Medienbis mindestens 2031 ein wichtiges Signal für die langfristige Entwicklung der Veranstaltung.

Vorbeugender Brandschutz bleibt Wachstumsmarkt

Die steigenden Besucherzahlen spiegeln die dynamische Entwicklung der Branche wider. Gegenüber 2025 erhöhte sich die Zahl der Fachbesucher von 6.600 auf rund 6.900. Parallel präsentierten 248 Unternehmen ihre Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des vorbeugenden Brandschutzes – von Brandmeldetechnik und Löschsystemen über Bauprodukte bis hin zu digitalen Planungs- und Dokumentationslösungen.

Auch der parallel stattfindende Brandschutzkongress entwickelte sich erneut zum Wissenszentrum der Veranstaltung. Insgesamt 1.394 Teilnehmer, davon 249 online, nutzten das Vortragsprogramm, um sich über aktuelle technische, rechtliche und regulatorische Entwicklungen zu informieren.

Digitalisierung und KI prägen die Zukunft des Brandschutzes

Inhaltlich zeigte sich deutlich, dass Digitalisierung und Künstliche Intelligenz inzwischen auch den vorbeugenden Brandschutz nachhaltig verändern.

Mit dem erstmals eingerichteten „ZUKUNFTSRAUM“ erhielt die Messe ein neues Format, das sich gezielt mit den technologischen Entwicklungen der kommenden Jahre beschäftigte. Im Mittelpunkt standen digitale Planungsprozesse, KI-Anwendungen, neue Arbeitswelten sowie deren Auswirkungen auf Planung, Prüfung und Bewertung von Brandschutzmaßnahmen.

Auch im Kongressprogramm spielten diese Themen eine zentrale Rolle. Neben klassischen Fragestellungen zu Brandschutzkonzepten, Bestandsgebäuden, Holzbau und Anlagentechnik wurden Chancen und Herausforderungen des KI-Einsatzes im vorbeugenden Brandschutz intensiv diskutiert.

Damit verdeutlichte die FeuerTrutz, dass digitale Technologien zunehmend zu einem integralen Bestandteil moderner Brandschutzkonzepte werden.

Praxisorientierung bleibt Markenzeichen

Ein wesentliches Merkmal der FeuerTrutz bleibt die enge Verzahnung von Theorie und praktischer Anwendung.

Besonders stark nachgefragt waren erneut die Live-Demonstrationen im Rahmen des ERLEBNIS Brandschutz. Erweiterte Vorführflächen im Innen- und Außenbereich ermöglichten den direkten Vergleich unterschiedlicher Materialien, Löschsysteme und technischer Lösungen und machten deren Funktionsweise unmittelbar erlebbar.

Auch die FeuerTrutz Arena entwickelte sich erneut zu einem zentralen Treffpunkt für Fachvorträge, Diskussionsrunden und den Austausch zwischen Herstellern, Planern, Behörden und Sachverständigen.

Ergänzt wurde das Fachprogramm durch das FeuerTrutz Studio, in dem Experten aktuelle Branchenthemen, regulatorische Entwicklungen sowie innovative Produktlösungen präsentierten und einordneten.

Wissensplattform für eine komplexer werdende Branche

Mit rund 40 Fachvorträgen deckte der Brandschutzkongress erneut ein breites Spektrum aktueller Themen ab. Neben technischen Entwicklungen standen insbesondere Veränderungen im Bauordnungsrecht, Normung, Brandschutz im Bestand sowie neue Anforderungen an die Fachplanung im Mittelpunkt.

Thematische Rundgänge über die Messe schlugen dabei gezielt die Brücke zwischen wissenschaftlicher Wissensvermittlung und konkreten Praxislösungen der Aussteller.

Gerade vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an nachhaltiges Bauen, resiliente Gebäude und kritische Infrastrukturen gewinnt dieser Wissenstransfer zunehmend an Bedeutung.

Networking bleibt Erfolgsfaktor

Neben den fachlichen Inhalten spielte auch der persönliche Austausch eine zentrale Rolle.

Das erneut ausgebuchte FeuerTrutz After Work entwickelte sich auch 2026 zu einem der wichtigsten Networking-Formate der Veranstaltung. Darüber hinaus wurden zahlreiche weitere Gesprächs- und Austauschmöglichkeiten intensiv genutzt und stärkten den Dialog zwischen Herstellern, Planern, Behörden, Sachverständigen und Betreibern.

Die Kombination aus Fachmesse, Kongress und Networking bleibt damit eines der Alleinstellungsmerkmale der FeuerTrutz.

Langfristiges Bekenntnis zum Standort Nürnberg

Mit der Verlängerung der Partnerschaft zwischen NürnbergMesse und RM Rudolf Müller Medien bis mindestens 2031erhält die Veranstaltung zugleich langfristige Planungssicherheit.

Damit bleibt Nürnberg auch künftig zentraler Treffpunkt für Hersteller, Planer, Architekten, Ingenieure, Behörden und Betreiber, die sich mit den technischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des vorbeugenden Brandschutzes beschäftigen.

Brandschutz entwickelt sich zum interdisziplinären Zukunftsthema

Die FeuerTrutz 2026 machte deutlich, dass sich der vorbeugende Brandschutz zunehmend zu einer interdisziplinären Aufgabe entwickelt. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, nachhaltiges Bauen, neue Baustoffe und steigende Anforderungen an die Resilienz kritischer Infrastrukturen verändern sowohl die technische Planung als auch die regulatorischen Rahmenbedingungen.

Mit ihrem praxisnahen Konzept, der engen Verzahnung von Fachmesse und Kongress sowie dem Fokus auf Innovationen bleibt die FeuerTrutz eine der wichtigsten europäischen Plattformen für den Wissens- und Technologietransfer im vorbeugenden Brandschutz. Die nächste Ausgabe findet am 16. und 17. Juni 2027 erneut im Messezentrum Nürnberg statt.

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