Fingerprint Cards beantragt Delisting im Zuge der Fusion mit Precise Biometrics

Mai 4, 2026

Die schwedische Biometriegesellschaft Fingerprint Cards hat im Zusammenhang mit der geplanten Fusion mit Precise Biometrics die Dekotierung ihrer B-Aktien von der Nasdaq Stockholm beantragt. Das Delisting steht unter dem Vorbehalt des erfolgreichen Abschlusses der Transaktion, die bereits im März 2026 angekündigt und inzwischen von den außerordentlichen Hauptversammlungen beider Unternehmen genehmigt wurde.

Mit der Fusion verfolgen beide Gesellschaften das Ziel, ihre technologischen Kompetenzen im Bereich biometrischer Authentifizierungs- und Sicherheitslösungen zu bündeln und ihre Marktposition in einem zunehmend konsolidierenden Wettbewerbsumfeld zu stärken. Der Zusammenschluss soll insbesondere Synergiepotenziale in den Bereichen digitale Identität, biometrische Zugangstechnologien und sichere Authentifizierung erschließen.

Nach aktuellem Stand soll die Fusion am 15. Juli 2026 bei der schwedischen Registerbehörde Bolagsverket eingetragen werden. Der letzte Handelstag der B-Aktien von Fingerprint Cards an der Nasdaq Stockholm wird daher voraussichtlich der 13. Juli 2026 sein. Die genannten Termine gelten jedoch als indikativ und können sich im weiteren Verlauf des Closing-Prozesses noch verändern.

Mit Wirksamwerden der Verschmelzung wird Fingerprint Cards rechtlich aufgelöst. Sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gehen im Rahmen der Transaktion auf Precise Biometrics über.

Für Aktionärinnen und Aktionäre wurde ein festes Umtauschverhältnis definiert: Für jede Aktie von Fingerprint Cards – unabhängig von der jeweiligen Aktienklasse – erhalten Anteilseigner neun neu ausgegebene Stammaktien von Precise Biometrics. Weitere Informationen zum technischen Ablauf der Aktienübertragung und zur Einbuchung der neuen Anteile wollen beide Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

Die Transaktion gilt als weiterer Schritt der Marktkonsolidierung im internationalen Biometrics-Sektor. Angesichts wachsender cAnforderungen an digitale Sicherheitsinfrastrukturen, Identitätsmanagement und biometrische Authentifizierung setzen Unternehmen zunehmend auf strategische Zusammenschlüsse, um Innovationskapazitäten zu bündeln, Skaleneffekte zu realisieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber globalen Technologieanbietern auszubauen.

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