BrainCreators stellt neuen digitalen Hafeninspektor SEAGULL vor

Das niederländische Unternehmen BrainCreators hat auf der CES den Hafeninspektor SEAGULL angekündigt. Die Lösung nutzt KI, um den ein- und ausgehenden Schiffsverkehr zu beobachten.

BrainCreators hat inzwischen mehrere Inspektoren entwickelt, die KI zur Mustererkennung einsetzen. So haben wir mit dem Unternehmen bereits über INSPECH gesprochen, das zur Inspektion von Straßen eingesetzt werden kann, um Schäden zu erkennen. Die KI von BrainCreators wird auf Bilder angewendet und weiß, was „normal“ ist. Sollten Anomalien festgestellt werden, kann ein Inspektor von BrainCreators Alarm schlagen.

Was macht SEAGULL?

SEAGULL arbeitet auf ähnliche Weise, indem es automatisch Schiffstypen erkennt, die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Schiffe misst und die Ein- und Ausfahrtzeiten erfasst. Ein Dashboard bietet den Betreibern einen Überblick über die Aktivitäten mit Angaben zu Schiffstypen, Daten, Zeiten, Richtungen und Geschwindigkeiten.

Wenn Regeln verletzt werden, alarmiert SEAGULL die Betreiber. Diese Inspektionsmethode ermöglicht es den Betreibern, sofortige Maßnahmen zu ergreifen. Denken Sie an ein frühzeitiges Eingreifen bei verdächtigen Aktivitäten. Unter anderem deshalb muss der Inspektor die Sicherheit im Seeverkehr gewährleisten.

Dem Hafeninspektor steht auch eine Wärmekarte zur Verfügung. Mit der Karte soll ein besserer visueller Einblick in den am meisten befahrenen Teil des Gewässers ermöglicht werden. Die Funktion ermöglicht Trends und Analysen, so dass sie beispielsweise Maßnahmen ergreifen können, um anomale Bootsbewegungen zu erkennen.

Außerdem führt SEAGULL automatisch ein Logbuch. Damit werden alle Entwicklungen verfolgt, um Situationen zu bewerten.

Warum ist sie nützlich?

Laut Jasper Wognum, CEO von BrainCreators, ist die Inspektion von SEAGULL etwas, wonach Häfen suchen. Das Unternehmen behauptet auf der Grundlage von Untersuchungen, dass Sicherheitsbeamte 95 Prozent aller sichtbaren Aktivitäten übersehen, wenn sie 20 Minuten lang auf den Bildschirm schauen. Außerdem werden nicht alle Häfen 24 Stunden am Tag überwacht. Sie öffnet die Tür für unerwünschte Aktivitäten in den Häfen.

Der Hafen von Scheveningen sieht den Nutzen von SEAGULL. Sie hat an der Entwicklung des Hafeninspektors mitgearbeitet und wird das Registrierungssystem ab Januar 2023 nutzen. Die Gemeinde Den Haag wollte mehr Einblick in den Schiffsverkehr im Hafen von Scheveningen gewinnen. Zuvor wurde nur die gewerbliche Schifffahrt registriert.

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