Portfolio für Überspannungsschutz an Feuerwehr-Peripherie erweitert

Mai 6, 2026

Der Brandschutzspezialist re’graph Gesellschaft für graphische Infosysteme mbH hat sein Portfolio für den Überspannungsschutz (ÜSS) im Bereich der Feuerwehr-Peripherie umfassend überarbeitet und erweitert. Vorgestellt werden die neuen Systemlösungen auf der FeuerTrutz in Nürnberg am Stand 4-326.

Im Fokus stehen Anwendungen rund um außenliegende Feuerwehr-Komponenten wie Schlüsseldepots, Freischaltelemente, Bedienfelder oder Anzeigetableaus. Diese Systeme werden häufig außerhalb von Gebäuden installiert und über Leitungen mit der internen Infrastruktur verbunden. Dadurch entstehen potenzielle Risiken durch Überspannungen, etwa infolge von Blitzeinwirkungen oder Schalthandlungen im Stromnetz.

Die ÜSS-Lösungen von re’graph sollen den Blitzschutz-Potentialausgleich am Gebäudeeintritt sicherstellen und angeschlossene elektrische sowie elektronische Systeme zuverlässig absichern. Dazu zählen insbesondere sicherheitsrelevante Einrichtungen wie Brandmelderzentralen (BMZ), die vor zu hohen Spannungen geschützt werden müssen.

Nach Angaben des Unternehmens wurde das Portfolio nun klarer strukturiert und auf zentrale Einsatzszenarien ausgerichtet. Die neuen Systemlösungen umfassen vier aufeinander abgestimmte Module für Feuerwehr-Einsatzzentralen (FEZ), Feuerwehr-Informationszentralen (FIZ), Schlüsseldepot-Hohlsäulen sowie Ringsysteme wie APLIMO und VAREXplus.

Mit der Überarbeitung reagiert re’graph auf die steigenden Anforderungen an die technische Resilienz moderner Brandschutz- und Gefahrenmeldesysteme. Gerade an den Schnittstellen zwischen außenliegender Feuerwehr-Peripherie und interner Gebäudetechnik gewinnt der normgerechte Überspannungsschutz zunehmend an Bedeutung – insbesondere im Kontext vernetzter Sicherheitsarchitekturen und wachsender Systemkomplexität.

Die Präsentation des neuen ÜSS-Portfolios erfolgt vom 24. bis 25. Juni 2026 auf der FeuerTrutz in Nürnberg.

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