ownCloud: Lieber gleich klotzen statt später kleckern

April 19, 2023

Wer eine neue Softwareanwendung entwickelt und Funktionalitäten für die Verwaltung unstrukturierter Daten benötigt, muss das Rad nicht neu erfinden. ownCloud erläutert, warum es sich lohnt, stattdessen eine bereits vorhandene Dateiplattform zu integrieren.

Viele Softwareanwendungen erzeugen Files mit unstrukturierten Daten: seien es Word-Dokumente, Bilder oder Scans. Die Funktionen für die Ablage und Verwaltung dieser Files erstellen die Entwickler der Anwendungen meist selbst. Dabei wäre es oft der bessere Weg, bereits vorhandene Lösungen zu integrieren. So gibt es auf dem Markt leistungsfähige Plattformen für Dateimanagement, die von Unternehmen beispielsweise für digitale Kollaboration genutzt werden.

„Mit solchen Plattformen können Anwendungsentwickler den Endusern vom Start weg umfangreiche Funktionalität und großen Komfort bieten“, erklärt Klaas Freitag, CTO bei ownCloud. „Häufig entwickeln sie am Anfang lediglich simple Filesystem-basierte Komponenten und werden dann nach und nach mit immer neuen Anforderungen und Wünschen konfrontiert. Wenn Anwendungsentwickler stattdessen eine Plattform für Dateimanagement integrieren, profitiert ihre Applikation gleich von Features, die sie selbst oft noch gar nicht auf dem Schirm hatten.“

Zu diesen Features zählen insbesondere:

  • Einfacher Zugang. Endnutzer können unkompliziert Dateien über das Internet hoch- und herunterladen. Dabei haben sie verschiedene Clients wie Web-, Desktop- und Mobile-Clients zur Auswahl, die für alle gängigen Betriebssysteme wie Windows, Mac, iOS oder Android zur Verfügung stehen.
  • Komfortables Sharing. Dateien lassen sich komfortabel teilen. Die Anwendung und die Endnutzer können Files strukturiert in Verzeichnissen ablegen, über öffentliche Links zum Abruf und Download bereitstellen oder spezielle Verzeichnisse zum Hochladen bestimmter Dateien anlegen.
  • Individuelle Metadaten. Die Plattformen können umfassende Metadaten verarbeiten. Dazu zählen nicht nur Standardinformationen wie Dateiersteller oder Zeitstempel, sondern auch beliebige individuelle Metadaten. Dadurch sind Dateien klassifizierbar und effizient durchsuchbar.

„Geeignete Plattformen bieten Anwendungsentwicklern zur Integration APIs für das File-, Sharing- und Metadaten-Management sowie flexible Authentifizierungs- und Autorisierungsmethoden für die Benutzerverwaltung“, erläutert Freitag. „Idealerweise haben sie zudem die Möglichkeit, die Plattform für die Endnutzer ganz unsichtbar zu machen oder bei Bedarf Farben, Logos und Schriften der Oberflächen anzupassen und die Plattform dadurch nahtlos in das Design ihrer eigenen Anwendung zu integrieren.“

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