Rittal und Eplan auf der „Light + Building“ 2024

Februar 16, 2024

Standardisierung und Flexibilität: Effizienz-Schub für Fachplaner und Elektrohandwerker

Um ihre Planungsprozesse im Bauwesen und Anlagenbau wirtschaftlicher zu gestalten, benötigen Elektrofachplaner, Gebäudeautomatisierer sowie Schaltanlagenbauer effiziente digitale Werkzeuge und Prozesse, die ein gewerkeübergreifendes, durchgängiges Engineering ermöglichen. Für den Aufbau von Schaltanlagen und IT-Infrastrukturen wird zudem Systemtechnik gebraucht, die mehr Flexibilität und Tempo ins Projekt bringt. Auf der Fachmesse Light + Building in Frankfurt (3. bis 8. März) zeigen Eplan und Rittal, wie sie jeden Projektbeteiligten – auch den Großhandel – in der Gebäudetechnik bei individuellen Aufgaben innerhalb des Prozesses unterstützen: von der Planung über den Bau bis zum späteren Betrieb.

Schon in der Planung und im Bau eines Gebäudes kommt es darauf an, dass alle Beteiligten Zugang zu digitalen Planungsdaten haben. Ob Architekten, Ingenieure, Planungsbüros oder Bauunternehmen: Alle profitieren von der Arbeit mit verlässlichen Daten auf Basis des digitalen Zwillings. Diese sind auch im späteren Betrieb des Gebäudes entscheidend, wenn es um die Vernetzung und Steuerung verschiedener Komponenten und um die Einbindung in das Energiesystem geht. Rittal und Eplan machen auf der Light + Building in Frankfurt deutlich, wie sie die Umsetzung der Aufgaben innerhalb dieses Prozesses für alle Projektbeteiligten effizienter gestalten: Ob Elektrofachplaner, Gebäudeautomationsplaner, Steuerungs- und Schaltanlagenbauer oder andere Gewerke – sie alle profitieren von konsequenter Datendurchgängigkeit.

BIM (Building Information Modelling) mitgedacht

Im Building Information Modeling (BIM) als integriertem modellbasierten Prozess in der Planung von Gebäuden und Bauwerken steht das gewerkeübergreifende 3D-Gebäudemodell als Informationsquelle im Zentrum und wird mit Daten innerhalb des Projektverlaufs kontinuierlich angereichert. Über ein BIM Modell lässt sich gewerkeübergreifend die Kollaboration steigern – schließlich enthält das Modell wertvolle Informationen über die Struktur einer Liegenschaft samt Gebäude sowie beispielsweise über das gesamte zusammenhängende Heizungssystem. Diese Informationen nutzt Eplan für die Abbildung der Struktur und für die Bereitstellung der Bauteile. Unternehmen erhalten damit den bestmöglichen Nutzen für höchst effiziente Prozesse – auf der Light & Building gehen die Experten von Rittal und Eplan gerne mit Interessierten in den Dialog.

„Planners Point“: Treffpunkt für Ingenieurbüros und Fachplaner

Auf dem gemeinsamen Messestand von Rittal und Eplan wird ein besonderes Augenmerk auf die Unterstützung von Ingenieurbüros und Fachplanern gelegt. Interessierte erfahren an einem „Planners Point“, welchen Mehrwert die Lösungen der beiden Unternehmen für die Planung von technischer Gebäudeausrüstung (TGA) und IT-Infrastrukturen bieten.

Mehr Tempo: Projekte komplett vorkonfiguriert

Wie mehr Tempo in den Ausbau von Energie-Infrastrukturen kommt, zeigen Eplan und Rittal mit der Entwicklung von Industry Standard Projects. Eine komplett vorkonfigurierte Anwendungslösung inklusive Systemtechnik lässt sich direkt in Eplan nutzen und als Grundlage individuell anpassen. Anwender erhalten damit ein komplettes, auf dem Eplan Engineering Standard (EES) entwickeltes Projekt, inklusive Dokumentation und digitalem Zwilling – und sparen schon im Engineering wertvolle Zeit mit einem vorgedachten, standardisierten Template. Für die Systemtechnik gilt: Rittal Serienprodukte werden in Deutschland innerhalb von 24, in Europa innerhalb von 48 Stunden geliefert.

Auf dem Messestand wird ein aufgebauter AC-Verteiler auf Basis des Kompakt-Schaltschranks AX gezeigt. Der Stromverteiler ist speziell für Photovoltaikanlagen ab 30 kVA entwickelt und kann sowohl im Netzparallelbetrieb als auch in der Kombination mit Energiespeichern eingesetzt werden.
Ein Industry Standard Project im Bereich Building Technology betrifft die Themen Heizung, Lüftung, Klima. Anwender erhalten ein vorgedachtes Projekt mit einer kompletten Planung nach VDI 3814. Integriert sind alle Schaltpläne in Eplan Electric P8 inklusive digitalem Zwilling eines 3D-Schaltschranks in Eplan Pro Panel. Für registrierte Eplan-Nutzer sind diese und andere Industrie Standard Projects kostenlos unter www.eplan.com downloadbar.

Mehr Flexibilität: Anlagen und IT aus dem Baukasten

Ob Energieerzeugung, -übertragung, -speicherung oder -verbrauch: Eplan und Rittal stellen für alle Anforderungen beim Aufbau von Energieinfrastrukturen Lösungen vor, die eine zeit- und kostensparende Umsetzung ermöglichen. Dabei unterstützen die Unternehmen ihre Kunden über die gesamte Wertschöpfungskette vom Engineering über den teilautomatisierten Schaltschrankbau bis hin zum Betrieb der Anlagen. Bei der Systemtechnik stehen Basislösungen als skalierbares Baukastensystem zur Verfügung und ermöglichen eine flexible Konfiguration. Hohe Flexibilität dank herstellerunabhängiger Bestückung bietet das Schalt- und Energieverteilersystem VX25 Ri4Power von Rittal, ein sicheres bauartgeprüftes System für den Aufbau von Niederspannungsschaltanlagen.
Maximale Flexibilität erhalten auch Integratoren und Handwerker beim Aufbau von IT-Infrastrukturen – von einzelnen Netzwerkschränken über Server-Racks mit Cooling, Power und Monitoring Lösungen bis zum kompletten Rechenzentrum. Aktuelle Anforderungen wie Energie-Monitoring, energiesparende Klimatisierung oder der Einsatz von Flüssigkeitskühlung werden hier als nachhaltige Lösungen angeboten. Vorgestellt werden zum Beispiel der Netzwerkschrank TX CableNet für einfaches Handling beim Kabelmanagement, die neue wasserbasierte Kühllösung LCU CW zur effizienten Abführung von Wärme aus Netzwerk- und Serverschränken auf engstem Raum oder die neue Software RiZone OTM Suite für das Management und Energiemonitoring der einzelnen Komponenten wie Racks, Power und Cooling

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