Berührungslose optische Geschwindigkeitsmessung und Takterkennung

September 12, 2022

Die Kennzeichnungsspezialisten der MFG Technik & Service GmbH, aus Kranzberg b. Freising, haben einen neuartigen berührungslosen optischen Inkrementalgeber entwickelt und auf den Markt gebracht, der kontaktlos ohne mechanische Teile Geschwindigkeiten misst.

Speedwagon wird überall im industriellen Bereich eingesetzt, um an Anlagen und Maschinen Geschwindigkeiten zu messen und zu übermitteln. Getränke/Food, Maschinenbau, Automotive Pharma, Elektro, Logistik – in nahezu allen Branchen lässt sich der Speedwagon in die Produktion integrieren. Das System erkennt die Geschwindigkeiten von bewegten Bahnen und Stückgütern und überwacht, steuert und regelt so Fertigungsanlagen. Es unterstützt dabei, Schreibgeschwindigkeiten von Kennzeichnungssystemen anzupassen oder Arbeitsschritte/-takte einer Maschine zu synchronisieren, Längen zu messen, Maschinentakte zu starten und zu steuern u. v. m.

Der große Vorteil: Die Messung erfolgt berührungslos, rein optisch, ohne mechanische Bauteile und damit schlupffrei. Im Gegensatz zu Messrädern und anderen mechanischen Verfahren erreicht Speedwagon damit eine höhere Messgenauigkeit und beschädigt nicht das Material durch die mechanische Abnutzung. Zusätzlich ist das System in der Lage, eine Triggerfunktion zu übernehmen, also einen Start-Impuls z.B. für Kennzeichnungsgeräte auszugeben, sobald ein zuvor definierter Inkrementwert erreicht wurde. Speedwagon bietet viele Vorteile gegenüber mechanischen Lösungen und ist preiswerter als lasergesteuerte Geräte. Die entsprechende Software „Connect“ ist intuitiv und einfach zu bedienen.

Speedwagon eignet sich für fast alle Materialien und Oberflächen, ganz gleich, ob Sie weiche oder feuchte Produkte produzieren und verarbeiten – selbst bei spiegelnden und glatten Glasoberflächen ist die optische Messung hervorragend geeignet.

Speedwagon wird über/an einer Position montiert, an der er die Oberfläche der Produkte bzw. Materialien abtasten kann. Zum Beispiel an einer drehenden Welle, an einem bewegten Förderband, an sich bewegenden Objekten (Endlosfolien, Kartonagen, Platten, Verpackungen, etc.). Da Speedwagon nicht nur berührungslos, also rein optisch, sondern eben auch ohne mechanische Bauteile arbeitet, ist auch der Abstand zur abzutastenden Oberfläche variabel.

Empfohlen wird ein maximaler Abstand von 15 – 60 mm. Speedwagon „tastet“ die Oberfläche ab und errechnet die erfasste Geschwindigkeit. Der ermittelte Wert kann je nach Bedarf so konfiguriert werden, dass für das angeschlossene Gerät die Geschwindigkeitsimpulse ideal ankommen. Die Integration in bestehende Fertigungslinien ist einfach.

Der Einsatz von Speedwagon an diversen Fertigungsanlagen ist vielfältig: Verpackungsmaschinen, Papiermaschinen, Langsiebanlagen, Rollenschneidmaschinen, Wickelmaschinen, Kaschiermaschinen, Extrusionslinien, Beschichtungsmaschinen, Walzanlagen etc.

Related Articles

„E-Wallet“: US-Banken rüsten gegen PayPal

„E-Wallet“: US-Banken rüsten gegen PayPal

Gemeinsames digitales Bezahlsystem soll auch Anbietern wie Apple Pay Konkurrenz machen  Die größten Banken der USA wollen gemeinsam eine elektronische Geldbörse etablieren, die es mit Konkurrenten wie Apple Pay (https://www.apple.com/at/apple-pay/) und PayPal...

Gehstock 2.0 für Sehbehinderte findet Müsli

Gehstock 2.0 für Sehbehinderte findet Müsli

Ein intelligenter Gehstock von Forschern der University of Colorado Boulder (https://www.colorado.edu) soll Blinden und Sehbehinderten das Leben leichter machen. Er ist mit einer Kamera und einer Software ausgestattet, die Bilder auswerten kann. Zudem kann der Nutzer...