EuroShop: Sensortek Imager 2D Mini als Öffner für Self-Checkout Gates im Retail-Markt

März 7, 2023

Der Scanner mit Imager-Technologie zum Öffnen, eingebaut in einem Gate im Bereich eines Self-Checkouts (SCO), erfüllt hier den Zweck, einen Bezahlprozess sicher abzuschließen. Es gibt offene und geschlossene Self-Checkouts, die es dem aus unterschiedlicher Motivation heraus Nutzenden ermöglichen, selbst die Ware zu scannen und zu bezahlen. Diese Motive entstehen zum einen, wenn der Kunde nur wenige Artikel hat und nicht lange an der normalen Kasse anstehen möchte, oder wenn er einfach generell gar nicht bereit ist, zu warten, und beim Selberscannen für sich den Zeitvorteil sieht. Der Checkout am Point-of-Sales (POS) in einem Markt ist immer der Bottleneck beim Einkaufen, der mit Wartezeiten verbunden ist, d. h. der Zeitfaktor ist die Motivation. Es gibt auch Kunden, die an der normalen Kasse nicht gehetzt sein möchten. Sie wollen ihre Ware nicht im Akkord auf das Band auflegen, den Einkauf in Hochgeschwindigkeit wieder in den Einkaufswagen packen und parallel noch bezahlen müssen. Mancher Kunde möchte viel lieber in Ruhe einen Selfscanning-Platz für sich in Anspruch nehmen, um den gesamten Prozess in seiner Wunschgeschwindigkeit abzuwickeln. Die Bandbreite der Nutzung des SCO ist also sehr groß, genauso wie auch die Bandbreite der SCO-Gestaltung im jeweiligen Supermarkt.

Der Prozess am Self-Checkout (SCO) ist immer derselbe: Ware auf den Kassenscanner legen oder einem Overheadscanner vorhalten, in jedem Fall die Gesamtheit aller Produkte scannen, vom ersten bis zum letzten, dann den elektronischen Zahlvorgang starten. Als Quittung für den Bezahlvorgang erhält der Kunde seit dem 1.1.2023 den Kassenbon mit einer TSE (Technische Sicherheits- Einrichtung) Signatur. Damit besitzt der Kassenbon eine eindeutige Identifikationsnummer, die eine Manipulation des Kassenbons im Nachgang unmöglich macht. Mit einer optischen Codierung in Form von 1D- oder 2D-Codes kann die automatische Signatur zusätzlich direkt oder indirekt codiert und zur Ausgangsidentifikation genutzt werden.

Die Kassenbons, gedruckt auf weißes Thermopapier, sind seit Jahrzenten die technisch günstigste Druckmethode für den Handel; da keine weiteren Verbrauchsmaterialien wie Toner, Farbband oder Ink-Jet-Farbe beim Drucken benötigt werden; sondern nur über einen thermischen Druckkopf die Information auf dem Thermopapier generiert wird. Für die klassische Codelesetechnik, Scanner mit Rotlichtbeleuchtung, eine ideale Bedingung, da der Code, schwarz auf weißem Grund, mit sehr gutem Kontrast erstellt ist. Allerdings hat das Ganze aus Sicht des Umweltschutzes einen Haken: Denn das bekannte weiße Thermopapier ermöglicht den thermischen Prozess zum Drucken nur auf Grund der Chemikalien, die in diesem Papier stecken, weshalb das Papier nicht recycelbar ist und im Restmüll entsorgt werden muss, anstatt im Altpapier landen zu können.

Neues, recycelbares Thermopapier, das diese Entsorgungsprobleme nicht hat, weist aber für die Scanner-Lesetechnik einen Nachteil auf; da die Farbe des umweltfreundlichen Thermo-papiers jetzt grau-blau ist und damit einen schwächeren Kontrast zum gedruckten Code als das rein-weiße Papier besitzt. Plakativ und übertrieben gesagt ist der schwarze Code fast auf schwarzem Papier gedruckt, was die Lesbarkeit generell deutlich verschlechtert.

Die gute Lesbarkeit von Codes auf jeglichem Thermopapier, unabhängig davon, ob weiß oder grau-blau, ist mit der Lesetechnik des Imager 2D Mini dank einer gut gewählten, weißen LED-Beleuchtung gelöst und bewerkstelligt. Diesen jüngsten Änderungen im Handel trägt die Imager-Lesetechnik in Form des Imager 2D Mini Rechnung und kann deshalb als Exit-Gate-Öffner im Retailbereich in idealer Weise eingesetzt werden.

Damit lassen sich dann auch geschlossene Self-Checkout-Lösungen leicht handhaben, d. h. wenn der Kunde bezahlt und den Kassenbon mit einem Code versehen erhalten hat, geht er ganz normal zur vorerst noch geschlossenen Ausgangsanlage. Es spielt dabei keine Rolle, welcher Code auf den Kassenbon gedruckt ist, denn das Lesegerät erkennt den jeweiligen Code automatisch an seinen Start- und Stoppzeichen sowie an den Suchmustern, wenn es sich um einen 2D- Code handelt. Der Kunde liest den codierten Kassenbon an dem Imager, also dem Scanner auf Bildverarbeitungsbasis ein, welcher vor oder direkt an dem e-Gate selbst montiert sein kann.

Der Imager sendet die gelesenen Codedaten an das Kassensystem. Dazu steht die USB-Schnittstelle oder eine RS232-Schnittstelle zur Verfügung. Das Kassensystem führt einen Plausibilitätscheck durch, dass die Ware gerade vom Kunden bezahlt wurde, das Exit-Gate wird automatisch geöffnet und der Kunde kann mit gutem Gewissen den Markt verlassen.

Dieser Codeleseprozess, der mit dem Öffnen des Exit-Gates beendet wird, ist im Bruchteil einer Sekunde vollständig abgeschlossen und bestätigt sowohl dem Markt als auch dem Kunden gleichermaßen den ordnungsgemäßen Abschluss eines Einkaufs.

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