Gunnebo richtet sich strategisch neu aus und konzentriert sich künftig auf Safe-Storage-Lösungen
Die Gunnebo Group hat eine Vereinbarung über den Verkauf ihres Geschäftsbereichs Gunnebo Entrance Control an ASSA ABLOY unterzeichnet. Mit der Transaktion baut ASSA ABLOY seine Position im internationalen Markt für Zutritts- und Eingangskontrolllösungen weiter aus. Gunnebo verfolgt gleichzeitig eine strategische Neuausrichtung und wird sich künftig ausschließlich auf den Geschäftsbereich Gunnebo Safe Storage konzentrieren.
Gunnebo Entrance Control entwickelt und vertreibt unter anderem Speed Gates, Drehkreuze, Sicherheitsschleusen und Eingangskontrollsysteme, die weltweit in Bürogebäuden, Verkehrsinfrastrukturen, Kritischen Infrastrukturen und weiteren sicherheitsrelevanten Anwendungen eingesetzt werden.
Für Gunnebo markiert der Verkauf einen weiteren Schritt in der strategischen Transformation des Unternehmens. Nach Angaben von Stefan Syren, President und CEO der Gunnebo Group, wurde das Unternehmen in den vergangenen Jahren konsequent von einem breit aufgestellten Industriekonzern zu einem fokussierten Technologieanbieter weiterentwickelt.
„Ich freue mich auf die Zukunft von Entrance Control als Teil von ASSA ABLOY. In den vergangenen zehn Jahren haben wir Gunnebo erfolgreich von einem Industriekonglomerat zu einem fokussierten Technologieunternehmen transformiert.“
Künftig will sich Gunnebo verstärkt auf die Märkte für SecureTech und Safe Storage konzentrieren sowie Investitionen in Innovation, Digitalisierung und serviceorientierte Geschäftsmodelle weiter ausbauen.
Auch Howard Lang, President von Gunnebo Entrance Control, sieht in der Übernahme neue Wachstumsperspektiven.
„Die Kombination beider Unternehmen wird Innovationen beschleunigen, unser Angebot für Kunden weiter verbessern und unsere Position als führender Anbieter von Eingangskontrolllösungen nachhaltig stärken.“
Für ASSA ABLOY bedeutet die Akquisition einen weiteren Ausbau des Portfolios im Bereich intelligenter Zutrittslösungen. Der Markt entwickelt sich zunehmend in Richtung integrierter Plattformen, die physische Eingangskontrolle mit digitalem Identitätsmanagement, Zutrittskontrolle und Smart-Building-Technologien verbinden.
Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen und wird für das vierte Quartal 2026 erwartet. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht veröffentlicht.

