Genetec Studie zeigt: Physische Sicherheit ist für Einzelhändler mehr als Diebstahlprävention  

August 24, 2026

Einzelhändler nutzen physische Sicherheit, um betriebliche Abläufe zu verbessern, die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten und veraltete Infrastruktur zu modernisieren

Genetec Inc., internationaler Anbieter von Software für die physische Sicherheit in Unternehmen, hat die Ergebnisse für den Einzelhandel seines „Report zur Lage der physischen Sicherheit 2026“ veröffentlicht. Der Report zeigt, dass Einzelhändler physische Sicherheit zunehmend als eine Aufgabe betrachten, die betriebliche Abläufe verbessert, die Sicherheit der Mitarbeitenden stärkt und Modernisierungsvorhaben unterstützt – und damit über Diebstahlprävention hinausgeht. Befragt wurden Fachleute aus dem Einzelhandel weltweit. Laut der Untersuchung setzen viele Einzelhändler zunehmend auf physische Sicherheitsdaten, um ihre Entscheidungsfindung zu verbessern, die betriebliche Effizienz zu steigern und mehr Nutzen aus bestehenden Technologieinvestitionen zu ziehen.

Weit mehr als reine Verlustprävention

Einzelhändler blicken zunehmend über klassische Kennzahlen zur Verlustprävention hinaus und nutzen physische Sicherheitsdaten, um die Geschäftsergebnisse insgesamt zu verbessern. Mehr als 60 Prozent der Einzelhändler nannten die Verbesserung der betrieblichen Effizienz innerhalb der Sicherheitsabteilung als vorrangiges Ziel für die Nutzung von Sicherheitsdaten. Ein ebenso großer Anteil gab an, dass die Verbesserung von Sicherheit und Schutz oberste Priorität habe. Mehr als die Hälfte nannte die Einhaltung von Vorschriften, und fast die Hälfte gab an, Sicherheitsdaten zur Verbesserung des Kundenerlebnisses und der Mitarbeiterzufriedenheit zu nutzen.

Veraltete Infrastruktur treibt Modernisierung an

Trotz wachsenden Interesses an KI und Analytik konzentrieren sich viele Einzelhändler zunächst darauf, veraltete Umgebungen zu modernisieren, bevor sie ihre Technologien ausweiten. Die größten Herausforderungen für Einzelhändler sind eine veraltete physische Sicherheitsinfrastruktur (40 Prozent), die Schulung und Weiterbildung von Mitarbeitern (38 Prozent), die Gewinnung von Mitarbeitern (37 Prozent) sowie eine veraltete IT-Infrastruktur (33 Prozent). Diese Hürden prägen, wie Einzelhändler die Modernisierung angehen.
Anstatt die gesamten Systeme zu ersetzen, verfolgen Einzelhändler maßvolle Modernisierungsstrategien. In Zukunft planen 54 Prozent der Umfrageteilnehmer, vorhandene Technologien zu nutzen, um neue Herausforderungen zu bewältigen, 51 Prozent beabsichtigen, KI zur Optimierung von Sicherheitsprozessen einzusetzen, und 48 Prozent wollen neue Sicherheitssysteme für spezifische Anwendungsfälle evaluieren.
„Physische Sicherheit entwickelt sich für Einzelhändler zu einem strategischen Vorteil, der weit über die traditionelle Diebstahlprävention hinausgeht“, sagt Scott Thomas, National Director für Signature Brands bei Genetec. „Die Einzelhändler, die den größten Ertrag aus ihren Sicherheitsinvestitionen erzielen, sind diejenigen, die die Modernisierung als fortlaufende Strategie und nicht als einmaliges Projekt betrachten. Indem sie auf der bestehenden Infrastruktur aufbauen und gleichzeitig neue Funktionen einführen, können sie sich an veränderte Geschäftsanforderungen anpassen, ohne den Wert früherer Investitionen zu schmälern.“

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