Heras bündelt Sicherheitsspezialisten in der DACH-Region unter einer Marke

November 2, 2026

Heras DACH schließt die Markenintegration ab: Seit dem 2. November 2026 treten die beteiligten Sicherheitstechnikunternehmen unter der gemeinsamen Marke Heras auf. Im Bild: Simon Schumacher, CFO von Heras DACH (links), und Sebastiaan Krol, CEO von Heras DACH (rechts). Bildquelle: Heras DACH

Einheitlicher Marktauftritt seit dem 2. November 2026: Die Heras Group schließt die Markenintegration mehrerer Sicherheitstechnikunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab. Ziel ist es, Kompetenzen im mechanischen, elektronischen und IT-orientierten Sicherheitsbereich stärker zu verknüpfen und integrierte Sicherheitslösungen europaweit aus einer Hand anzubieten.

Die Heras Group hat ihre schrittweise Markenintegration in der DACH-Region abgeschlossen. Seit dem 2. November 2026 treten acht bisher unter unterschiedlichen Namen bekannte Unternehmen der Sicherheitstechnik einheitlich unter der Marke Heras auf. Zu den beteiligten Gesellschaften gehören die HERAS Deutschland GmbH, Freihoff Sicherheitsservice GmbH, Gleich GmbH, Schmid Alarm GmbH, vi2vi Retail Solution GmbH, vi2vi GMS AG, PROTEGO 24 GmbH und GBTS Plan GmbH. Mit dem gemeinsamen Markenauftritt will die Unternehmensgruppe ihre Marktpräsenz vereinheitlichen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen weiter intensivieren.

Der Schritt ist Teil einer längerfristigen europäischen Markenstrategie, mit der Heras die zuvor unter verschiedenen Namen tätigen Unternehmen organisatorisch und kommunikativ stärker zusammenführt. Während die bisherigen regionalen Strukturen und die Nähe zu lokalen Kunden nach Unternehmensangaben erhalten bleiben sollen, wird die gemeinsame Zugehörigkeit künftig durch einen einheitlichen Außenauftritt sichtbar. Damit endet die Übergangsphase, in der mehrere Gesellschaften unter ihren etablierten Namen mit dem ergänzenden Hinweis „Part of Heras“ auftraten.

Markenintegration als Bestandteil der europäischen Wachstumsstrategie

Die Zusammenführung der Marken erfolgt vor dem Hintergrund einer bereits länger laufenden Konsolidierung innerhalb der europäischen Sicherheitswirtschaft. Nachdem die frühere Garda Group im Oktober 2025 die Umbenennung in Heras angekündigt hatte, begann Anfang 2026 die schrittweise Integration der regionalen Unternehmensmarken. Seit Februar machten die betroffenen Gesellschaften ihre Zugehörigkeit durch den Zusatz „Part of Heras“ deutlich. Mit dessen Wegfall und dem vollständigen Übergang zur gemeinsamen Marke erreicht dieser Prozess in der DACH-Region nun einen weiteren Meilenstein.

Die strategische Bedeutung liegt insbesondere in der Verbindung bislang unterschiedlich positionierter Sicherheitsdienstleister und Technologieanbieter. Während einzelne Unternehmen auf mechanischen Objektschutz, Gefahrenmeldetechnik oder Videoüberwachung spezialisiert sind, verfügen andere über Kompetenzen in der softwaregestützten Sicherheitssteuerung, Systemintegration und IT-orientierten Sicherheitstechnik. Die gemeinsame Organisation soll es ermöglichen, diese Leistungen stärker miteinander zu verzahnen und auch bei komplexen, standortübergreifenden Projekten einheitlich anzubieten.

„Mit unserer gemeinsamen Marke Heras und dem Abschluss des Rebrandings machen wir sichtbar, was schon zuvor gelebte Realität war: Branchenbekannte Sicherheitsspezialisten arbeiten Hand in Hand und vereinen ihre Expertise in einem gemeinsamen Auftritt in DACH und Europa“, erklärt Sebastiaan Krol, Chief Executive Officer von Heras DACH.

Integrierte Sicherheitslösungen gewinnen an Bedeutung

Mit der Markenvereinheitlichung unterstreicht Heras zugleich den Anspruch, mechanische, elektronische und digitale Sicherheitslösungen stärker als zusammenhängendes Gesamtsystem zu betrachten. Das Leistungsportfolio reicht vom Perimeterschutz und mechanischen Sicherungseinrichtungen über Einbruch- und Brandmeldesysteme, Zutrittskontrolle und Videoüberwachung bis zu vernetzten Sicherheits- und Managementplattformen. Hinzu kommen die Planung, Installation, Wartung und Betreuung entsprechender Anlagen.

Die Verbindung dieser Disziplinen gewinnt insbesondere dort an Bedeutung, wo Sicherheitsanforderungen über einzelne Gebäude oder Standorte hinausreichen. Industrieunternehmen, größere Liegenschaftsbetreiber und Betreiber kritischer Infrastrukturen benötigen zunehmend Lösungen, bei denen unterschiedliche Sicherheitssysteme technisch und organisatorisch aufeinander abgestimmt sind. Für die Anbieter ergeben sich daraus höhere Anforderungen an Systemintegration, einheitliche Prozesse und die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche.

Heras positioniert sich in diesem Umfeld als Anbieter integrierter Sicherheitslösungen, der lokale Fachkompetenz mit einer europaweiten Unternehmensstruktur verbindet. Nach Unternehmensangaben ist die Gruppe in zehn europäischen Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 3.200 Mitarbeitende. Die DACH-Organisation hat ihren Verwaltungssitz in Langenfeld bei Leverkusen.

Einheitliche Marke bei fortbestehender regionaler Präsenz

Für Kunden und Geschäftspartner soll die neue Markenstruktur vor allem eine klarere Zuordnung der verschiedenen Leistungsbereiche ermöglichen. Gleichzeitig betont Heras, dass die gewachsenen regionalen Strukturen und die lokale Kundenbetreuung wesentliche Bestandteile der Unternehmensorganisation bleiben. Der einheitliche Markenauftritt ist dabei zunächst von möglichen gesellschaftsrechtlichen Veränderungen zu unterscheiden: Im Mittelpunkt der aktuellen Mitteilung steht der Abschluss des Rebrandings, nicht die Bekanntgabe einer neuen rechtlichen Verschmelzung sämtlicher beteiligter Gesellschaften.

Mit der abgeschlossenen Markenintegration setzt Heras seine europäische Konsolidierungsstrategie fort. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird sein, in welchem Umfang es gelingt, die unterschiedlichen technischen Kompetenzen und regionalen Organisationsstrukturen auch operativ zusammenzuführen. Gerade bei komplexen Sicherheitsprojekten hängt der Nutzen integrierter Lösungen nicht allein von der Breite des Portfolios ab, sondern ebenso von der technischen Interoperabilität, klaren Verantwortlichkeiten und einer verlässlichen Betreuung über den gesamten Lebenszyklus der eingesetzten Systeme. [www.heras.com]

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