Frost & Sullivan bewertet Zimperium im Bereich Mobile Threat Defense als „Visionary Leader“
Mobile Endgeräte entwickeln sich zunehmend zu einem bevorzugten Angriffsziel von Cyberkriminellen. Smartphones und Tablets dienen heute nicht mehr nur der Kommunikation, sondern ermöglichen den Zugriff auf Unternehmensnetzwerke, Cloud-Dienste, Geschäftsanwendungen und sensible Unternehmensdaten. Mit der wachsenden Bedeutung mobiler Arbeitsmodelle steigen zugleich die Anforderungen an den Schutz dieser Geräte vor immer komplexeren Bedrohungen.
Vor diesem Hintergrund gewinnt der Markt für Mobile Threat Defense (MTD) weiter an Bedeutung. In seinem aktuellen „Frost Radar™ 2026 for Mobile Threat Defense“ bewertet das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Frost & Sullivan die Entwicklung führender Anbieter in diesem Marktsegment. Zimperium wird dabei als „Visionary Leader“eingestuft und erreicht sowohl im Innovations- als auch im Wachstumsindex die Spitzenposition. Darüber hinaus bescheinigt die Studie dem Unternehmen den größten Marktanteil unter unabhängigen Anbietern von Mobile-Threat-Defense-Lösungen.
KI verändert die mobile Bedrohungslage
Die zunehmende Nutzung Künstlicher Intelligenz verändert nach Einschätzung von Frost & Sullivan auch das Bedrohungsbild im mobilen Umfeld. Cyberkriminelle setzen KI zunehmend ein, um Angriffe zu automatisieren, Phishing-Kampagnen zu personalisieren und neue Angriffsmethoden schneller zu entwickeln.
Der Bericht sieht deshalb KI-gestützte Sicherheitsmechanismen als einen wesentlichen Faktor für den Schutz mobiler Endgeräte. Zimperium verfolgt dabei einen Ansatz, bei dem Bedrohungen direkt auf dem Endgerät analysiert werden. Ergänzt wird dies durch mehrstufige Erkennungsverfahren, die sowohl bekannte Schadsoftware als auch bislang unbekannte Angriffsmuster und Zero-Day-Bedrohungen identifizieren sollen.
Nach Angaben des Unternehmens funktionieren diese Mechanismen auch in Umgebungen mit eingeschränkter oder fehlender Netzwerkverbindung, wodurch sich mobile Geräte unabhängig von einer permanenten Cloud-Anbindung schützen lassen.
Verteilte Sensorik verbessert Bedrohungsanalysen
Ein weiterer Aspekt, den Frost & Sullivan hervorhebt, ist die globale Bedrohungsanalyse. Grundlage bildet nach Unternehmensangaben ein Netzwerk von rund 500 Millionen mobilen Endgeräten, die als verteilte Sicherheitssensoren dienen. Dadurch sollen neue Angriffsmuster und mobile Bedrohungen frühzeitig erkannt und analysiert werden können.
Diese Erkenntnisse fließen wiederum in die Weiterentwicklung der Erkennungsalgorithmen ein und unterstützen die schnelle Identifizierung neuer Angriffstechniken.
Mobile Sicherheit für regulierte Umgebungen
Neben der technischen Leistungsfähigkeit bewertet die Marktstudie auch die Flexibilität bei der Bereitstellung mobiler Sicherheitslösungen. Viele Organisationen – insbesondere Behörden, Betreiber Kritischer Infrastrukturen oder Unternehmen aus regulierten Branchen – stellen besondere Anforderungen an Datenschutz, Compliance und den Betrieb ihrer Sicherheitsplattformen.
Nach Angaben von Zimperium lassen sich die Lösungen sowohl in Public-Cloud-Umgebungen wie AWS, Microsoft Azure, Google Cloud und Oracle Cloud als auch On-Premises oder in vollständig vom Internet getrennten (Air-Gapped) Infrastrukturen betreiben. Damit sollen unterschiedliche regulatorische und organisatorische Anforderungen unterstützt werden.
Integration in bestehende Sicherheitsarchitekturen
Mit zunehmender Komplexität moderner Unternehmensnetzwerke gewinnt auch die Integration mobiler Sicherheit in bestehende Sicherheitsökosysteme an Bedeutung. Der Frost-&-Sullivan-Bericht hebt hervor, dass Zimperium umfangreiche Schnittstellen zu Enterprise-Sicherheitsplattformen und Mobile-Management-Systemen bereitstellt. Dadurch können mobile Bedrohungsinformationen in bestehende Security Operations Center (SOC), SIEM- oder Endpoint-Management-Lösungen eingebunden werden.
Nach Unternehmensangaben setzen weltweit mehr als 1.500 Unternehmenskunden auf die Plattform. Zudem werden über 1.000 mobile Anwendungen abgesichert.
KI soll Sicherheitsanalysten entlasten
Neben der Erkennung einzelner Bedrohungen rückt zunehmend auch die Automatisierung von Sicherheitsprozessen in den Fokus. Frost & Sullivan verweist auf Investitionen in KI-gestützte Analysefunktionen und autonome Sicherheitsmechanismen, die Bedrohungen priorisieren, Kontextinformationen bereitstellen und Arbeitsabläufe im Security Operations Center unterstützen sollen.
„Cyberkriminelle setzen zunehmend auf Künstliche Intelligenz zur Skalierung und Beschleunigung ihrer Mobile-First-Angriffsstrategien, so dass attackierte Organisationen auf wirksamen Schutz angewiesen sind“, erklärt Shridar Mittal, CEO von Zimperium. „Der Einsatz von KI verändert die mobile Bedrohungslandschaft grundlegend. Eine wirksame Verteidigung gegen KI-gestützte Angriffe muss deshalb ebenfalls auf speziell für mobile Endgeräte entwickelten KI-Sicherheitstechnologien basieren.“
Mobile Security wird Bestandteil der Cyberresilienz
Mit der zunehmenden Verlagerung geschäftskritischer Anwendungen auf mobile Endgeräte wächst ihre Bedeutung innerhalb ganzheitlicher Cybersecurity-Strategien. Mobile Threat Defense entwickelt sich damit zunehmend von einer ergänzenden Sicherheitslösung zu einem festen Bestandteil moderner Unternehmens- und Sicherheitsarchitekturen.
Die aktuelle Frost-&-Sullivan-Studie verdeutlicht zugleich, dass Künstliche Intelligenz sowohl auf Angreifer- als auch auf Verteidigerseite zu einem zentralen Faktor wird. Für Unternehmen bedeutet dies, den Schutz mobiler Endgeräte künftig stärker in ihre Gesamtstrategie für Cyberresilienz einzubeziehen und mobile Sicherheitslösungen eng mit bestehenden IT- und Security-Prozessen zu verknüpfen.
https://lp.zimperium.com/frost-sullivans-2026-frost-radar-visionary-leader-for-mtd

