Kunden erwarten von Sicherheitstechnik mehr als Sirene, Bewegungsmelder und Bedienteil. Moderne Systeme sollen Gefahren früh erkennen, Ereignisse sichtbar machen, Gebäudefunktionen steuern und sich intuitiv bedienen lassen. SATEL will mit BE WAVE genau diesen Anspruch erfüllen – und lädt die Branche ein, das System auf der Security Essen live kennenzulernen.
Eine Alarmanlage, die erst laut wird, wenn der Täter bereits im Gebäude steht, greift für viele Kunden zu kurz. Sie wollen wissen, was passiert, warum es passiert und wie das System darauf reagiert. Eine verständliche Meldung auf dem Smartphone gehört ebenso dazu wie die Möglichkeit, Alarmbilder zu prüfen, Licht einzuschalten oder weitere Gebäudefunktionen automatisch anzusteuern.
Und bitte nicht für jede Funktion eine eigene App
Mit BE WAVE verbindet SATEL deshalb Einbruch- und Überfallmeldetechnik, technische Gefahrenüberwachung, visuelle Alarmverifikation und Gebäudeautomation in einem gemeinsamen System. Dabei bleibt die technische Architektur flexibel: BE WAVE ist als Funk-, Draht- und Hybridlösung verfügbar und kann sowohl in Neubauten als auch in bestehende Gebäude integriert werden.
Was Kunden heute von einem Alarmsystem erwarten
Für Nutzer zählt nicht allein, wie viele Melder installiert sind. Entscheidend ist die Frage: Was geschieht im Ernstfall?
Wird lediglich eine Sirene ausgelöst? Kann der Nutzer die Situation sofort einordnen? Lassen sich Kamerabilder anzeigen? Wird die Beleuchtung aktiviert? Und bleibt das System trotz seines Funktionsumfangs verständlich bedienbar?
Gleichzeitig müssen moderne Lösungen mit dem Gebäude wachsen können. Räume werden anders genutzt, zusätzliche Bereiche kommen hinzu und neue Anforderungen entstehen. Ein System, das nur in seiner ursprünglichen Konfiguration funktioniert, ist deshalb schnell überholt.
BE WAVE adressiert diese Erwartungen mit einer modularen Architektur, verschiedenen Übertragungswegen sowie einer breiten Auswahl an Sicherheits-, Umwelt- und Automatisierungskomponenten.
Funk, Kabel oder beides? Das Gebäude entscheidet
In der Praxis gibt es nicht die eine richtige Installationsart. Ein Neubau bietet andere Voraussetzungen als ein bewohntes Einfamilienhaus, ein Büro oder eine modernisierte Gewerbeimmobilie. Für vollständig drahtlose Anlagen bietet SATEL die Smart-HUB-Controller an. Sie eignen sich insbesondere für Bestandsgebäude und Anwendungen, bei denen neue Leitungswege vermieden werden sollen.
BE WAVE Wire setzt dagegen auf eine kabelgebundene Architektur. Die Kommunikation erfolgt unter anderem über den RS-485-basierten SATEL BUS sowie über Meldelinien und Ausgänge der Zentrale und angeschlossener Erweiterungsmodule.
BE WAVE Hybrid kombiniert beide Varianten. Verdrahtete Komponenten können ebenso eingebunden werden wie Geräte mit ABAX-2-Funktechnik. Zentrale Gebäudebereiche lassen sich damit kabelgebunden ausstatten, während schwer erreichbare Räume, Nebengebäude oder spätere Erweiterungen per Funk angebunden werden. Das System zwingt das Projekt somit nicht in eine starre technische Struktur. Funk und Kabel werden dort eingesetzt, wo sie baulich, sicherheitstechnisch und wirtschaftlich sinnvoll sind.
Mehr als Einbruchschutz
Das Fundament von BE WAVE bleibt die Einbruch- und Überfallmeldetechnik. Bewegungs-, Öffnungs- und Glasbruchmelder erkennen unbefugte Zugriffe, während optische und akustische Signalgeber im Alarmfall warnen.
Darüber hinaus lassen sich Rauch-, Gas- und Wassermelder sowie Sensoren für Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck integrieren. Das System überwacht damit nicht nur, ob jemand in ein Gebäude eindringt, sondern auch, ob technische oder klimatische Veränderungen Sachwerte und Betriebsabläufe gefährden.
Gerade in Technikräumen, Lagern, Archiven oder kleineren Gewerbeobjekten ist dieser erweiterte Blick sinnvoll. Ein Wasseraustritt oder eine kritische Temperaturentwicklung kann dort ebenso gravierende Folgen haben wie ein Einbruch.
Ein Sensor, mehrere Aufgaben
Interessant wird BE WAVE dort, wo Sicherheits- und Gebäudefunktionen zusammenspielen. Ein Bewegungsmelder kann nicht nur einen Einbruch erkennen, sondern auch die Beleuchtung aktivieren. Ein Temperatursensor meldet einen kritischen Wert und liefert gleichzeitig Informationen für die Heizungssteuerung. In das System lassen sich unter anderem Heizkörperthermostate, intelligente Steckdosen, Dimmer, RGBW-Steuerungen, Rollladenmodule, Taster und universelle Relaismodule einbinden.
Über Ein- und Ausgänge können darüber hinaus externe Einrichtungen wie Schlösser, Tore oder Teile der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik angesteuert werden. Die Automatisierungen folgen einem einfachen Prinzip: Wenn eine definierte Bedingung eintritt, führt das System eine festgelegte Aktion aus. Wird die Anlage scharfgeschaltet, können ausgewählte Verbraucher ausgeschaltet oder Rollläden positioniert werden. Bei einem Alarm lässt sich zusätzlich zur Sirene die Beleuchtung aktivieren. Zeitpläne, Thermostatfunktionen, eine astronomische Uhr und eine Anwesenheitssimulation erweitern die Mög- lichkeiten.
Der eigentliche Mehrwert besteht nicht darin, dass eine Alarmanlage nun auch eine Lampe einschalten kann. Entscheidend ist, dass Sensoren, Sicherheitszustände und Gebäudetechnik in abgestimmten Abläufen zusammenarbeiten.
Alarmmeldung um 2.17 Uhr – und jetzt?
Eine Push-Nachricht informiert über eine Bewegung im Erdgeschoss. Doch was hat den Alarm ausgelöst? BE WAVE unterstützt die visuelle Alarmverifikation über kompatible IP-Kameras und Bewegungsmelder mit integrierter Kamera.
Die von Bewegungsmeldern und Kameras* aufgenommenen Bilder können in der BE WAVE-App und im BE WAVE Soft-Programm angezeigt werden. In beiden Anwendungen können wir auch Live-Bilder von IP-Kameras anzeigen lassen.
Der Nutzer erhält damit mehr als eine abstrakte Meldung. Er kann die Situation besser einschätzen und erkennen, ob sich tatsächlich eine Person im überwachten Bereich befindet oder ob eine andere Ursache infrage kommt.
Darüber hinaus kann das Foto direkt an den Wachdienst gesendet werden, um die Situation zu klären. Die Integration kann auch in die andere Richtung erfolgen. Eine mit einer Bewegungserkennung ausgestattete IP-Kamera kann nach der Erkennung eines Ereignisses einen HTTP-Befehl an BE WAVE senden und den IP-Eingang des Systems auslösen.
Auf diese Weise kann ein von der Video-überwachung erkanntes Ereignis direkt eine Reaktion des Alarmsystems auslösen, beispielsweise einen Alarm oder ein definiertes Automatisierungsszenario. Die Kamera dient somit nicht mehr ausschließlich als Bildquelle, sondern kann zu einem aktiven Bestandteil des Objektschutzes werden.
Funk muss komfortabel zuverlässig und störsicher sein
Bei drahtlosen Sicherheitssystemen zählen eine einfache Installation und ausreichende Reichweite. Ebenso wichtig sind jedoch verschlüsselte Kommunikation, Rückmeldungen der Komponenten sowie die Erkennung von Störungen.
BE WAVE Hybrid und die Smart-HUB-Controller nutzen die ABAX-2-Funktechnik. Sie arbeitet in der Europäischen Union im 868-MHz-Band, verwendet vier unabhängige Funkkanäle, die je nach dem aktuellen Störpegel in den einzelnen Kanälen ausgewählt werden. Die Geräte wählen den Kanal aus, der zum jeweiligen Zeitpunkt die größte Zuverlässigkeit bei der Übermittlung der Informationen bietet.
ABAX-2 Funkgeräte kommunizieren bidirektional. Das bedeutet, dass jede Übertragung bestätigt wird und bei fehlender Kommunikation mit dem Gerät eine Störung gemeldet wird. Die Übertragung ist AES-verschlüsselt, wodurch die Kommunikation vor dem Abfangen oder vor Spoofing geschützt ist.
Unter freien Sichtbedingungen nennt SATEL eine Reichweite von bis zu 2.000 Metern. Repeater können die Funkabdeckung erweitern. Für batteriebetriebene Komponenten gibt der Hersteller bei geeigneten Bedingungen und aktiviertem ECO-Modus eine mögliche Laufzeit von bis zu acht Jahren an.
Die kabelgebundenen Varianten nutzen den RS-485-basierten SATEL BUS. Die blitzschnelle Datenübertragung über den Bus gewährleistet eine sofortige Reaktion der Geräte auf Befehle, und die verschlüsselte Kommunikation erhöht die Sicherheit der übertragenen Daten. Die an den Bus angeschlossenen Geräte werden im Programm BE WAVE Soft automatisch adres- siert, ohne dass DIP-Schalter eingestellt werden müssen.
Dies vereinfacht die Arbeit und die Konfiguration des Systems für die Errichter erheblich. Klassische Melder, Signalgeber und externe Komponenten können zusätzlich über Ein- und Ausgänge sowie Erweiterungsmodule angebunden werden. Zudem werden alle Geräte, die über den Bus betrieben oder per Funk angebunden sind, automatisch aktualisiert, ohne dass ein Computer angeschlossen werden muss.
Für Nutzer einfach, für Errichter kontrollierbar
Ein System kann technisch noch so viel leisten – wenn die Bedienung kompliziert ist, wird es im Alltag schnell zum Ärgernis.
BE WAVE lässt sich je nach Systemvariante über die mobile Anwendung, Touchscreen-Bedienteile, Tastaturen und kompatible MIFARE-Leser bedienen. Nutzer können die Anlage scharf- und unscharfschalten, Meldungen prüfen und freigegebene Automatisierungsfunktionen auslösen.
Für Facherrichter steht BE WAVE Soft zur Verfügung. Über die Software werden Geräte, Benutzer, Sicherungsbereiche (hier Räume), Reaktionen und Automatisierungen eingerichtet. Diagnosefunktionen und detaillierte Ereignisprotokolle unterstützen bei Inbetriebnahme, Wartung und Fehlersuche.
Diese zentrale Konfiguration ist wichtig, denn mit zunehmender Vernetzung steigen auch die Anforderungen an Planung und Rechteverwaltung. Komfortfunktionen dürfen Schutzmechanismen nicht unbeabsichtigt beeinflussen. Sicherheitsbereiche, Nutzerrechte und technische Abhä- ngigkeiten müssen deshalb klar voneinander abgegrenzt bleiben.
Die Smart-HUB-Controller sowie die Zentralen WIRE 128, HYBRID 128 sowie HYBRID 128 Plus erfüllen die Anforderungen der EN 50131 für Grade 2. Für eine normgerechte Gesamtanlage bleiben jedoch auch Planung, Komponentenauswahl, Installation, Parametrierung und Instandhaltung entscheidend.
Kein Technikmuseum, sondern ein System für den Alltag
BE WAVE ist vor allem deshalb interessant, weil SATEL eine klassische Alarmanlage nicht lediglich mit einigen Smart-Home-Funktionen dekoriert. Der Hersteller denkt Einbruchschutz, technische Überwachung, visuelle Verifikation und Automation als zusammenhängendes System.
Für Anwender kann das weniger Insellösungen, verständlichere Informationen und schnellere Reaktionen bedeuten. Facherrichter erhalten eine Plattform, die sich drahtlos, kabelgebunden oder hybrid projektieren und später erweitern lässt. Nicht jedes Objekt benötigt dabei die maximale Ausbaustufe. Entscheidend ist, dass sich die Lösung an Gebäude, Nutzung und Sicherheitsanforderungen anpassen kann – und nicht umgekehrt.
Auch die Infrastruktur des Herstellers spielt eine wichtige Rolle. SATEL ist ein EU-Hersteller, der im Nachbarland eigene Hardware- und Softwarelösungen entwickelt und über Partnernetzwerk Support für seine Produkte gewährleistet. Aus Sicht des Errichters und des Bauherrn bedeutet dies eine bessere Verfügbarkeit von Geräten und gut funktionierenden Kundendienst.
BE WAVE live erleben:
SATEL lädt nach Essen
Datenblätter erklären Funktionen. Auf einer Messe zeigt sich, wie Komponenten, Bedienung und Systemlogik tatsächlich zusammenspielen.
Der passende Ort dafür ist die Security Essen 2026. Vom 22. bis 25. September trifft sich die internationale Sicherheitsbranche auf dem Gelände der Messe Essen. SATEL präsentiert BE WAVE in Halle 7 am Stand 7C26.
Das Unternehmen lädt Facherrichter, Planer, Distributoren, Sicherheitsverantwortliche und alle Interessierten dazu ein, die Funk-, Draht- und Hybridvarianten direkt vor Ort kennenzulernen und sich die Verbindung von Einbruchmeldetechnik, Automation und visueller Alarmverifikation zeigen zu lassen.
Denn über Reichweiten, Buskommunikation und Automatisierungslogik kann man viel schreiben. Mehr Spaß macht es, selbst zu erleben, wie aus einer Alarmmeldung ein intelligenter Ablauf wird.
BE WAVE live erleben: SATEL lädt nach Essen
Datenblätter erklären Funktionen. Auf einer Messe zeigt sich, wie Komponenten, Bedienung und Systemlogik tatsächlich zusammenspielen.
Der passende Ort dafür ist die Security Essen 2026. Vom 22. bis 25. September trifft sich die internationale Sicherheitsbranche auf dem Gelände der Messe Essen. SATEL präsentiert BE WAVE in Halle 7 am Stand 7C26.
Das Unternehmen lädt Facherrichter, Planer, Distributoren, Sicherheitsverantwortliche und alle Interessierten dazu ein, die Funk-, Draht- und Hybridvarianten direkt vor Ort kennenzulernen und sich die Verbindung von Einbruchmeldetechnik, Automation und visueller Alarmverifikation zeigen zu lassen.
Denn über Reichweiten, Buskommunikation und Automatisierungslogik kann man viel schreiben. Mehr Spaß macht es, selbst zu erleben, wie aus einer Alarmmeldung ein intelligenter Ablauf wird.>> Buchen Sie einen Termin am Stand: Buchen Sie hier!
*gilt nur für Kameras, die das ONVIF-Protokoll unterstützen


