Hirsch UK integriert Perimeterschutz in Genetec Security Center

Juli 10, 2026

Mehr Transparenz, schnellere Reaktionszeiten und eine zentrale Sicherheitsplattform: Hirsch UK hat die Integration seiner Perimeterschutzlösungen in das Genetec Security Center bekannt gegeben. Die Zusammenarbeit ermöglicht es Betreibern kritischer Infrastrukturen und anderer Hochsicherheitsbereiche, Perimeterschutz und Sicherheitsmanagement in einer einheitlichen Plattform zusammenzuführen.

Perimetersicherheit ohne Insellösungen

Mit der zunehmenden Digitalisierung von Sicherheitsinfrastrukturen wächst der Bedarf an integrierten Lösungen. Statt isolierter Einzelsysteme setzen Unternehmen verstärkt auf Plattformen, die Informationen aus unterschiedlichen Sicherheitsbereichen zusammenführen und zentral auswerten.
Die neue Integration verbindet die Perimeter-Detektionssysteme von Hirsch UK mit dem Genetec Security Center. Anwender erhalten dadurch einen zentralen Überblick über sicherheitsrelevante Ereignisse, können Alarme schneller verifizieren und Bedrohungen effizienter bewerten. Gleichzeitig sollen sich betriebliche Abläufe vereinfachen und Reaktionszeiten verkürzen.
SecureBus verbindet Perimeterschutz und Sicherheitsmanagement
Technische Grundlage der Integration ist die SecureBus-Technologie, über die sich verschiedene Perimeterschutzsysteme von Hirsch UK direkt innerhalb der Genetec-Plattform verwalten lassen. Sämtliche Ereignisse werden in einer gemeinsamen Benutzeroberfläche dargestellt, wodurch Sicherheitsverantwortliche ein umfassenderes Lagebild erhalten.
Dadurch entfällt der Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen – ein Vorteil insbesondere für Leitstellen, die große oder komplexe Areale überwachen.

Breite Unterstützung für unterschiedliche Schutzkonzepte

Die Integration unterstützt mehrere Kernlösungen aus dem Portfolio von Hirsch UK. Dazu zählen das FenceSecure PIDSzur Zaunüberwachung, PulseSecure für elektrische Sicherheitszäune sowie das HatchSecure-System zur Überwachung von Wartungs- und Versorgungsschächten.
Ergänzend lassen sich Infrarot-Lichtschranken, faseroptische Detektionssysteme sowie kombinierte Mehrfachdetektionslösungen einbinden. Dadurch eignet sich die Plattform sowohl für kritische Infrastrukturen als auch für Industrieanlagen, Rechenzentren, Energieversorger oder andere sicherheitskritische Standorte.

Fokus auf integrierte Sicherheitsökosysteme

Nach Einschätzung von Adam O’Reilly, Perimeter Director bei Hirsch UK, markiert die Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt für Kunden, die das Genetec Security Center bereits als zentrale Sicherheitsplattform einsetzen. Durch die direkte Einbindung der Perimeterschutztechnologien könnten Organisationen ihre Außensicherung deutlich stärken, ohne zusätzliche Komplexität in ihre Sicherheitsprozesse einzubringen.
Auch Nicholas Smith, Regional Sales Director UK & Ireland bei Genetec, sieht einen grundlegenden Wandel im Markt. Unternehmen würden zunehmend klassische, voneinander getrennte Sicherheitssysteme durch integrierte und datenbasierte Sicherheitsökosysteme ersetzen. Die neue Integration ermögliche es Betreibern komplexer Liegenschaften, Perimeterereignisse auf einer gemeinsamen geografischen Oberfläche zu überwachen, zu analysieren und zu verifizieren. Dadurch ließen sich blinde Flecken reduzieren und Fehlalarme minimieren, die bei isolierten Systemen häufig auftreten.

Skalierbare Sicherheitsarchitekturen für kritische Infrastrukturen

Für Ionatan Lavric, Perimeter Technical Director bei Hirsch UK, steht insbesondere die Offenheit der Systemarchitektur im Vordergrund. Ziel sei es, leistungsfähige Perimeterdetektionssysteme zu entwickeln, die sich nahtlos in bestehende Sicherheitslandschaften integrieren lassen. Durch die Zusammenarbeit mit Genetec erhielten Betreiber mehr Flexibilität und Kontrolle über ihre Sicherheitsinfrastruktur, während sicherheitsrelevante Ereignisse schneller und präziser an die verantwortlichen Teams übermittelt würden.

Integration als Schlüssel moderner Perimetersicherheit

Die Kooperation zwischen Hirsch UK und Genetec verdeutlicht den Trend hin zu offenen, interoperablen Sicherheitsplattformen. Anstatt Perimeterschutz als eigenständiges System zu betreiben, werden Sensorik, Zutrittskontrolle, Videomanagement und Alarmbearbeitung zunehmend in gemeinsamen Sicherheitsökosystemen zusammengeführt.
Für Betreiber kritischer Infrastrukturen bedeutet dies nicht nur eine höhere Transparenz und effizientere Abläufe, sondern auch eine bessere Grundlage für schnelle und fundierte Entscheidungen im Ereignisfall. Die neue Integration erweitert damit das Genetec Security Center um leistungsfähige Funktionen für den Perimeterschutz und unterstützt Unternehmen auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen, ganzheitlichen Sicherheitsarchitektur.

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